Fußball

Union-Coach Fischer vertraut Selbstreflexion seiner Spieler

Obwohl Union als einzige Mannschaft noch keine Niederlage kassierte, war die Unzufriedenheit nach dem 1:1 bei Jahn Regensburg sehr groß

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Berlin.  Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin hofft nach vier Unentschieden in Serie wieder auf ein volles Erfolgserlebnis. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag (13.30 Uhr) in der Heimbegegnung gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth.

Obwohl Union als einzige Mannschaft der Liga nach zwölf Spieltagen noch keine Niederlage kassiert hat, war die Unzufriedenheit nach dem jüngsten 1:1 bei Jahn Regensburg sehr groß. Trainer Urs Fischer geht davon aus, dass gegen Fürth eine Reaktion seiner Elf erfolgt. «Wir haben das Spiel in Regensburg thematisiert. Hoffentlich waren die Spieler nicht zufrieden. Selbstreflexion ist der erste Weg zur Besserung», erklärt Fischer.

Die Partei gegen die Franken ist ein Nachbarschafts- und Verfolgerduell. Union trifft als Tabellenvierter auf den Fünften Fürth. Der Sieger bleibt oben dran. Personell dürften den Berlinern bis auf den gelbrot-gesperrten Mittelfeldspieler Grischa Prömel und den langzeitverletzten Abwehrmann Marc Torrejon (Wadenprobleme) alle Akteure zur Verfügung stehen.

Ein Fragezeichen steht hinter Mittelfeldspieler Felix Kroos, der zuletzt wegen einer Sprunggelenkverletzung weder beim DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund (2:3 nach Verlängerung) noch in Regensburg mitwirken konnte. Kroos trainiert am Mittwoch und Donnerstag wieder voll mit. Einen letzten Test wird es am Samstag geben.

Zum Spiel werden 21 500 Zuschauer erwartet. Da nur 300 Fürther Anhänger avisiert sind, können zusätzliche Heimfans in Bereichen stehen, die vom Gästeblock abgeteilt werden.

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