Nach der Zweitliga-Partie 1. FC Köln gegen Union Berlin am Montagabend hat die Kölner Polizei nach einem Bericht des WDR eine verabredete Schlägerei von Hooligans beider Mannschaften unterbunden. Mehrere Dutzend gewaltbereite Anhänger beider Vereine seien in Polizeigewahrsam gekommen, nachdem die Beamten eine offenbar verabredete Schlägerei von Hooligans nach dem Spiel verhindern konnte.

Zuvor hatten unbekannte Täter einen Union-Fanbus am Montagabend mit Steinen beworfen. Polizeibeamte gingen dazwischen und verhinderten weitere Attacken. Mehrere Männer wurden festgenommen. Ob bei dem Angriff jemand verletzt wurde, war zunächst unklar.

Kölner Gewalttäter sollen laut WDR in unbeleuchteten Autos auf Polizeibeamte zugerast sein. Die Beamten mussten sich mit Sprüngen in Sicherheit bringen. Ein Polizist soll daraufhin seine Waffe gezückt und den Fahrer eines voll besetzten Fahrzeugs gestoppt haben.

Rund zwei Dutzend Kölner Fans hätten auf einer Ausfallstraße auf Busse mit Berliner Hooligans gewartet. Die Beamten griffen ein und stellten Nach WDR-Informationen Drogen und Schlagwerkzeuge sicher.

dpa/tok