Stadionpläne

Union macht die Alte Försterei fit für die Zukunft

Union vergrößert das Stadion an der Alten Försterei. Die Erweiterung ist notwendig, um am Bundesliga-Traum weiter festhalten zu können.

Das Stadion an der Alten Försterei, Heimat des 1. FC Union

Das Stadion an der Alten Försterei, Heimat des 1. FC Union

Foto: Hannibal Hanschke / picture alliance / dpa

Berlin.  Für die Profis des 1. FC Union hat die Vorbereitung für den nächsten Angriff auf die Bundesliga bereits begonnen. Montag und Dienstag gibt es den Medizincheck, ab Mittwoch geht es nach Sommerfeld nördlich von Berlin ins Lauftrainingslager, und am Sonnabend steigt dann in der Alten Försterei der offizielle Trainingsauftakt (15.30 Uhr).

Den Startschuss in eine neue Ära gibt der Berliner Fußball-Zweitligist bereits am Dienstag (19.30 Uhr), wenn die Pläne für den Ausbau des Stadions öffentlich bekanntgegeben werden. Die Vergrößerung der Alten Försterei ist zwingend notwendig, wollen die Köpenicker ihren Erstliga-Traum weiter verfolgen. Denn die Statuten der Deutschen Fußball Liga (DFL) verlangen 8000 Sitzplätze. Die Alte Försterei hat jedoch lediglich 3617 Sitzplätze.

Eine Erhöhung der Kapazität von derzeit 22.012 auf dann wohl 30.000 bis 35.000 Plätze ist nicht nur deshalb erforderlich, um den Stehplatzcharakter des größten reinen Fußballstadions in Berlin zu bewahren (Klubchef Dirk Zingler: „Die Alte Försterei wird die Alte Försterei bleiben“).

Neue Fans können gewonnen werden

Durch die „geschlossene Gesellschaft“, die sich bei Union wegen der Stadionauslastung von fast 95 Prozent (20.859 Zuschauern pro Heimspiel in der Saison 2016/17) entwickelt hat, stößt der Klub an seine Grenzen. Mit der Vergrößerung ist es möglich, neue Fans zu gewinnen. Von höheren Einnahmen für Union ganz zu schweigen.