Der 1. FC Union dreht am Stürmer-Karussell. Der Zweitligist, der den Bundesliga-Aufstieg anpeilt, hat Publikumsliebling Sebastian Polter (25) bis 2020 verpflichtet. Der Stürmer hatte zuletzt anderthalb Jahre beim englischen Zweitligisten Queens Park Rangers gespielt.

„Mit Sebastian Polter kehrt ein Spieler zu Union zurück, der hier in relativ kurzer Zeit einen sehr positiven und bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Natürlich mit seinen 14 Treffern in einer Saison, aber vor allem auch mit seinem Auftreten als Profi und seiner Art als Mensch. Diese Qualitäten sind von hohem Wert für unsere Mannschaft, die große Ziele erreichen möchte. Wir freuen uns sehr, Sebastian wieder in unseren Reihen zu haben“, so Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielerabteilung des 1. FC Union Berlin.

14 Tore in 29 Union-Spielen

Polter hatte als Leihgabe von Bundesligist FSV Mainz in der Saison 2014/15 eine erfolgreiche Saison bei Union gespielt (14 Tore bei 29 Einsätzen).

Möglich wurde die Verpflichtung, weil Union kurzfristig Stürmer Sören Brandy (31) an Zweitliga-Konkurrent Arminia Bielefeld abgegeben hat. Brandy hatte in dieser Saison keine Rolle in der Mannschaft von Trainer Jens Keller gespielt, wurde nur dreimal eingwechselt. Brandy hat das Union-Trainingslager in Andalusien bereits verlassen und trainiert ab sofort bei Bielefeld mit. Die Arminia bereitet sich in Benidorm/Spanien vor.

Polter: Der Kontakt war nie abgerissen

Polter sagte zu seiner Rückkehr zu Union: „Der Kontakt zu Union ist nach meiner Zeit in Berlin nie abgerissen. Es war unglaublich, wie viele Unioner nach London gekommen sind, um mich spielen zu sehen. Die Zeit hier in England war sehr lehrreich und ich bin froh und stolz, diesen Traum wahr gemacht zu haben.“

Polter hatte für Queens Park in 50 Einsätzen in der Championship zehn Tore erzielt. Nach einem Trainer-Wechsel wollte sich Queens Park im Sturm anders orientieren.


Polter sagt: „Jetzt an die Alte Försterei zurückzugehen, fühlt sich wie eine Heimkehr an, obwohl ich nur ein Jahr hier gespielt habe. Ich freue mich sehr nun wieder Teil der Union-Familie und Köpenicker zu sein und ich werde mich zerreißen, um mit der Mannschaft erfolgreich zu sein“