Unter Bruno Labbadia schien ihm einst bei Hertha BSC die Zukunft zu gehören. Fünf Jahre später kann Torhüter Alexander Schwolow mit Heart of Midlothian die Sensation schaffen: Zwei Spieltage vor Ende der Saison steht der schottische Traditionsklub in der Premiership auf Rang 1. Schwolow und die „Hearts“ wollen erstmals seit 30 Jahren dafür sorgen, dass der schottische Meister nicht aus Glasgow kommt.

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18-mal sicherten sich die Rangers den Titel, 22-mal stand Erzrivale Celtic am Saisonende an der Spitze der Premiership: Seit 1985 kam der schottische Meister immer aus Glasgow. Doch in diesem Jahr könnte der Underdog diese Tradition brechen. Zwei Spieltage vor Saisonende liegt Heart of Midlothian einen Punkt vor Celtic Glasgow.
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Ex-Herthaner Alexander Schwolow kann mit den „Hearts“ für eine Sensation sorgen
Der Meistertitel für den erst 2021 wieder aufgestiegenen Schwolow-Verein wäre nicht weniger als eine Sensation. Im Vergleich zu den „Hearts“ (27,8 Millionen Euro) ist der Kader von Celtic Glasgow fünfmal so hoch. Und mit eigentlich mageren fünf Millionen Euro für Ablösen investierte der Underdog im Sommer so viel Geld wie noch nie in neue Spieler – auch Schwolow wurde verpflichtet.
Der Torhüter stand zuletzt bei Union Berlin unter Vertrag, kam in drei Spielzeiten aber nur auf sieben Bundesliga-Einsätze. Deutlich besser lief es für Schwolow aus Berliner Sicht in seiner Zeit bei Hertha BSC von 2020 bis 2022. Vor allem Trainer Bruno Labbadia setzte auf den 33-Jährigen, der für die „Alte Dame“ insgesamt 51-mal in der Fußball-Bundesliga zum Einsatz kam und in Deutschland auch für den SC Freiburg und FC Schalke 04 auflief.
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Nun also frohlockt der erste Meistertitel für den gebürtigen Wiesbadener. „Wenn man ehrlich ist, wechselt man natürlich nicht irgendwohin und sagt am ersten Tag: Jetzt werden wir Meister! Aber ich habe schon relativ schnell gemerkt, welches Potenzial in der Mannschaft und im gesamten Verein steckt. Wir haben eine sehr gute Mischung aus Qualität, Mentalität und Zusammenhalt“, sagte Schwolow gegenüber „Bild“.
Die Saison-Endphase verspricht für Schwolow und den schottischen Traditionsverein auf jeden Fall nervenaufreibend zu werden. Nach dem Sieg der Celtics im Derby gegen die Glasgow Rangers (3:1) am Sonntag ist alles angerichtet für zwei spannende letzte Spieltage. Am 16. Mai könnte es dann zum Showdown kommen, wenn Schwolow und die „Hearts“ auswärts auf Celtic Glasgow treffen.






