Um als Einlaufkind bei Hertha BSC infrage zu kommen, gibt es eindeutige Regeln. Zwischen sechs und zwölf Jahre alt und maximal 1,45 Meter groß dürfen die jungen Bewerber sein, die vor Anpfiff die Profis des Berliner Fußball-Zweitligisten auf den Rasen des Olympiastadions begleiten möchten.

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Im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg am Sonntag (13.30 Uhr, live bei Sky und im Liveticker auf morgenpost.de) macht der Hauptstadtklub bei diesen Vorgaben eine große Ausnahme. Diesmal werden es Seniorinnen und Senioren sein, die gemeinsam mit der Startelf von Trainer Stefan Leitl und den Profis von Gegner Magdeburg das Spielfeld betreten.

Hertha BSC macht auf Alterseinsamkeit aufmerksam

Der Verein möchte mit dieser besonderen Aktion in der Adventszeit auf das Thema Alterseinsamkeit hinweisen. Zusätzlich zur symbolträchtigen Geste kurz vor Anstoß gibt es für Fans rund um Stadion die Möglichkeit, selbst tätig zu werden.

Im Hertha-Pavillon vor der Ostkurve können Besucher Weihnachtsgrußkarten beschriften, die von Kindern der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule gestaltet wurden. Die Karten werden in der Weihnachtszeit dann in Pflegeeinrichtungen an Seniorinnen und Senioren verteilt.

Sportlich geht es für Hertha darum, den Anschluss an die Spitzengruppe der Zweiten Liga zu wahren. Nach dem berauschenden 6:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern im Achtelfinale des DFB-Pokals wollen die Berliner den achten Pflichtspielsieg in Serie feiern. Damit würde die Leitl-Truppe den 44 Jahre alten Vereinsrekord aus der Saison 1980/81 einstellen.

Am Abend wartet der nächste wichtige Termin auf den blau-weißen Anhang: Der frühere Hertha-Trainer Friedhelm Funkel zieht ab 19.15 Uhr live in der ARD-Sportschau die Lose für das anstehende Viertelfinale im DFB-Pokal und ermittelt so den nächsten Gegner der Berliner. Die Runde wird am 3. und 4. Februar sowie am 10. und 11. Februar 2026 ausgetragen.

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