Hertha BSC sagt Bye, Bye zu Elon Musk. Der Fußball-Zweitligist verabschiedet sich zum Rückrunden-Start von der Plattform X. Das gab der Tabellen-Zwölfte in einer Erklärung bekannt.

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Hertha-Boss Thomas Herrich (60) sagt in dieser: „Wir können als Verein nicht ignorieren, wenn unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit Hass gegen Minderheiten, rechtsextremistische Inhalte, antisemitische Verschwörungstheorien sowie rassistische Beleidigungen nicht mehr moderiert werden. Darüber hinaus werden diese Inhalte durch den Eigentümer der Plattform selbst verbreitet.“
Hertha wird die zuletzt auf X getätigten Social-Media-Posts nun auf der Plattform Bluesky fortsetzen. Bluesky ist ein ausgegliederter Teil des Unternehmens Twitter und seit 2021 eine gemeinnützige Gesellschaft. Seit knapp einem Jahr ist die vom Design Twitter sehr ähnliche Plattform öffentlich zugänglich.
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Hertha BSC: Darum zieht sich der Zweitligist von X zurück
Im November hatten sich bereits die Bundesligisten FC St. Pauli, Werder Bremen und SC Freiburg aus ähnlichen Gründen von der Plattform des umstrittenen Unternehmers Elon Musk zurückgezogen. Am (gestrigen) Donnerstag teilte der Zweitligist Darmstadt 98 mit, man habe mit sich gerungen, aber „in den vergangenen Wochen wurden für uns rote Linien überschritten, die nicht mehr mit unseren Werten vereinbar sind“. Auch dieser Klub hat X verlassen.
Hertha-Präsident Fabian Drescher (42) sagte zu der Entscheidung: „Auf X beobachten wir in letzter Zeit einen generellen Trend, in Extremen zu denken und Menschengruppen auszugrenzen. Das steht für uns in einem zu krassen Widerspruch zu unseren eigenen Werten, weswegen wir als Präsidium diesen Schritt befürworten.“
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Hertha startet am Sonntag (13.30 Uhr, live Sky) mit einem Auswärtsspiel beim SC Paderborn in die Rückrunde.
(BMO/mit dpa)





