Die Vorfreude auf die neue Saison ist bei den Anhängern von Hertha BSC schon jetzt riesig. Die Fans des Berliner Fußball-Zweitligisten haben in der ersten Verkaufsphase so viele Saisontickets bestätigt wie noch nie. 15.000 Dauerkarten sind eine Bestmarke, die sogar in Bundesliga-Zeiten nicht erreicht wurde.
„Die Zahlen beim Dauerkartenverkauf sind ein weiterer Beleg dafür, dass wir einen herausragenden Zuspruch und Zusammenhalt erleben“, erklärte Geschäftsführer Thomas E. Herrich. „Speziell vor dem Hintergrund, dass wir zum ersten Mal seit neun Jahren die Preise für die Saisontickets anpassen mussten, ist dieses Rekordergebnis nicht hoch genug zu bewerten.“
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Nur noch Restkarten für erweiterte Ostkurve
Die Preise für Dauerkarten in der Ostkurve wurden beispielsweise von 149 auf 169 Euro für Mitglieder erhöht, Nicht-Mitglieder müssen statt 199 nun 229 Euro zahlen. Am Mittwoch startete die zweite Verkaufsphase, bei der Vereinsmitglieder die Möglichkeit haben, sich ihr Saisonticket zu sichern. Ab Montag, 10.6. gehen die Dauerkarten dann in den freien Verkauf.
Hertha hatte vor dem Verkaufsstart bereits mitgeteilt, dass die Ostkurve erweitert würde. Der komplette Sektor im Oberring wurde als Stehplatzbereich freigebeben. Ein Großteil der Tickets war bereits vergriffen, am Mittwoch gingen nur noch Restkarten für die Ostkurve in den Verkauf, die wenige Stunden später aber auch allesamt weg waren, wie Hertha auf X vermeldete.
Kein Kombiticket aus Eintrittskarte und Öffi-Fahrschein
Hinzu kommt, dass Hertha kein Kombiticket aus Eintrittskarte und Fahrschein für die öffentlichen Verkehrsmittel mehr anbietet. „In Verbindung mit der fortlaufenden Sanierung unseres Vereins und den damit verbundenen Kostenreduktionen haben wir uns daher dazu entschieden, vorerst auf das gegenwärtige Kombiticket zu verzichten“, erklärte Herrich.
In der vergangenen Saison, die Hertha auf dem neunten Platz beendete, hatten sich 19.000 Fans eine Dauerkarte gesichert. Eine Marke, die der blau-weiße Hauptstadtklub in dieser Saison übertreffen dürfte. Zudem besuchten im Schnitt über 50.000 Fans die Heimspiele im Olympiastadion – ein weiterer Berliner Rekord für Zweitliga-Verhältnisse.



