Frühe Planungssicherheit für Hertha BSC: Der Berliner Fußball-Zweitligist hat die Lizenz für die kommende Spielzeit bekommen. „Alle 36 sportlich qualifizierten Bewerber erhalten die Lizenz für die kommende Saison 2024/25 der Bundesliga und 2. Bundesliga“, teilte die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Mittwoch mit.

Der blau-weiße Hauptstadtklub hatte die Bedingung erhalten, seine finanzielle Leistungsfähigkeit für die kommende Saison nachzuweisen, um die Lizenz zu erhalten. Dem sei man vorfristig nachgekommen.

Hertha BSC erfüllt Bedingungen und Auflagen

„Wir haben in den vergangenen Wochen unsere Hausaufgaben erledigt: Die notwendige Bedingung sowie die damit verbundenen Auflagen haben wir vorzeitig erfüllt und nachgewiesen“, erklärte Geschäftsführer Thomas E. Herrich.

In der vergangenen Spielzeit hatte Hertha um die eigene Existenz gebangt, sogar eine Insolvenz stand im Raum. Die Erteilung der Lizenz erfolgte erst spät, nachdem die Berliner eine Nordic-Bond-Anleihe verlängert und damit eine Auszahlung in der vergangenen Saison vermieden hatten. Auch Investor 777, der insgesamt 100 Millionen in den Verein steckt, spielte bei der Rettung der klammen Berliner eine große Rolle.

Bei Hertha BSC decken die Einnahmen wieder die Ausgaben

„Insgesamt befinden wir uns auf einem sehr guten Weg. Jetzt gilt es, auf diesem Weg zu bleiben“, erklärte Herrich weiter. „Nach Jahren decken die Einnahmen wieder die Ausgaben. Wir haben den Turnaround geschafft. Trotzdem bleibt die Situation sehr herausfordernd.“

Das gilt auch für die kommende Transferphase, in der Hertha weitere Einnahmen generieren, gleichzeitig aber auch einen leistungsstarken Kader zusammenstellen muss, um in der Saison 2024/25 die Bundesliga-Rückkehr anzustreben.

Jede weitere Saison in der Zweiten Liga bringt finanzielle Einbußen mit sich. Im Herbst müssen die Klubs laut Satzung erneut ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen.