Für Pal Dardai ist es kein Drama. Dass das Derby beim 1. Union am Ostersonntag ohne Stadion-Zuschauer stattfindet, hält der Hertha-Coach für plausibel. „So ist das Hygienekonzept“, sagte der Ungar sachlich. Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mache er sich ganz andere Sorgen.

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„Ich bin schon froh, wenn die Bundesliga in diesem Jahr überhaupt zu Ende geht“, sagte Dardai in einer virtuellen Medienrunde am Mittwoch. Dass der Profi-Fußball stattfinde, sei ein Privileg, betonte er, und verwies auf ein Höchstmaß an Vorsicht.
Bei Hertha BSC wird demnächst täglich getestet
Zum einen hoffe er darauf, dass die zehn derzeit abgestellten Nationalspieler von Hertha BSC ohne eine Infektion nach Berlin zurückkehren. Zum anderen verwies er auf intensivierte Testverfahren. Im April würden Spieler und Funktionsteam nicht mehr zweimal pro Woche getestet, sondern täglich.
Den Liga-Betrieb angesichts stark ansteigender Infektionszahlen vorzeitig abzubrechen, hält Dardai für bedenklich. „Die Saison zu Ende zu bringen, ist wichtig – auch für die Fans“, meinte er: „Die Leute haben sich daran gewöhnt. Im Moment ist das fast der einzige Spaß. Konferenz gucken, Spieler beobachten, Tore sehen.“
Neben dem Sport böten höchstens Streaming-Plattformen wie Netflix etwas Unterhaltung, so Dardai weiter: „Das wird aber langsam langweilig. Fußball ist Action. Da passiert immer etwas Neues.“
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BM




