Hertha BSC

Hertha-Fans planen Anti-Preetz-Demo am Olympiastadion

Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer (v.l.) stehen bei Hertha BSC in der Kritik. 

Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer (v.l.) stehen bei Hertha BSC in der Kritik. 

Anhänger von Hertha BSC werden vor dem Heimspiel gegen Werder Bremen gegen die Führung des Klubs demonstrieren.

Berlin. Bei Hertha BSC wächst der Druck auf die Führung um Präsident Werner Gegenbauer und Manager Michael Preetz. Wie die Berliner Polizei am Donnerstag bestätigte, wurde eine Genehmigung für eine Fan-Demonstration am Sonnabend von 15 bis 17 Uhr auf dem Olympischen Platz erteilt. Um 18.30 Uhr beginnt im Stadion das Spiel der Hertha gegen Werder Bremen.

Die Berliner stehen nach der Hinrunde in der Fußball-Bundesliga trotz großer Ambitionen nur auf dem 14. Platz, zwei Zähler vor dem Relegationsrang 16. Bei einer weiteren Niederlage gegen Bremen wird mit einer Trennung von Trainer Bruno Labbadia gerechnet.

Online-Petition mit mehr als 3300 Unterschriften gegen Preetz und Gegenbauer

Die Organisatoren der Demonstration fordern allerdings den Rücktritt der langjährigen Fußball-Funktionäre Gegenbauer und Preetz. Beantragt ist die Kundgebung bislang für 70 Personen, laut Polizei könnten aber auch mehr Fans teilnehmen, sofern die lokal eingesetzten Polizeikräfte keine Verstöße gegen die Corona-Regularien feststellen oder sonstige Sicherheitsbedenken haben.

„Wer in der Verantwortung steht, muss sich auch Kritik stellen“, sagte Preetz auf einer Pressekonferenz am Donnerstag: „Diese Kritik nehme ich an. Ich habe Verständnis dafür, dass man mit der aktuellen Situation nicht zufrieden ist. Das sind wir auch nicht.“

Eine seit elf Tagen laufende Online-Petition mit der Rücktrittsforderung an Gegenbauer und Preetz hatten bis Donnerstagmittag mehr als 3300 Personen unterzeichnet. Der frühere Hertha-Stürmer Preetz ist seit 2009 Manager des Bundesligisten. Der Unternehmer Gegenbauer führt den Verein als Präsident seit 2008.