Hertha BSC

Senat verwehrt Hertha BSC höheres Zuschauer-Kontingent

Eine Lockerung des Infektionsschutzgesetzes bleibt vorerst aus. Für Hertha BSC liegt das Limit somit weiter 5000 Zuschauern.

Bei den Heimspielen von Hertha BSC wird man weiterhin viele graue Sitzschalen sehen.

Bei den Heimspielen von Hertha BSC wird man weiterhin viele graue Sitzschalen sehen.

Foto: JOHN MACDOUGALL / dpa

Berlin. Verantwortliche und Fans von Hertha BSC müssen sich weiter gedulden – vorerst wird der Fußball-Bundesligist nur 5000 Zuschauer im Olympiastadion empfangen dürfen. Zuletzt hatte die Hoffnung gekeimt, dass die knapp 75.000 Menschen fassende Arena beim ersten Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt zu rund 20 Prozent gefüllt werden darf. Das entspräche knapp 15.000 Besuchern.

Dafür hätte es jedoch einer Änderung der Infektionsschutzverordnung des Berliner Senats bedurft, die am Dienstag aber ausblieb.

Angesichts steigender Infektionszahlen sei eine entsprechende Änderung kaum zu rechtfertigen, sagte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag. „In der jetzigen Lage sollten wir eher konsolidieren, was wir haben und nicht noch extra Genehmigungen möglich machen“, so Pop.

Zuletzt wurden in der Hauptstadt 21 Neuinfektionen pro Meldewoche und 100.000 Einwohnern registriert – nirgendwo in Deutschland gab es einen höheren Anstieg. Laut Corona-Verordnung sind in Berlin bis Jahresende Veranstaltungen unter freiem Himmel mit maximal 5000 Teilnehmern erlaubt.

Am vergangenen Dienstag hatten sich die Chefs der Staatskanzleien auf einen bundesweiten sechswöchigen Testbetrieb mit Fußball-Zuschauern unter Corona-Bedingungen geeinigt. Die Grenze liegt demnach vorbehaltlich anderer Länder-Regelungen bei 20 Prozent der jeweiligen Stadionkapazität.

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