Bundesliga

Hertha-Trainer Covic: „Aufgeben ist keine Option“

Hertha-Trainer Ante Covic gibt sich trotz des 0:4-Debakels in Augsburg und der Abstiegsgefahr kämpferisch.

Mit hängendem Kopf verließ Hertha-Trainer Ante Covic am Sonntagabend nach dem 0:4-Debakel in Augsburg den Platz.

Mit hängendem Kopf verließ Hertha-Trainer Ante Covic am Sonntagabend nach dem 0:4-Debakel in Augsburg den Platz.

Foto: Stefan Puchner / dpa

Berlin. Ante Covic, Trainer von Hertha BSC, leitete am Tag nach der 0:4 (0:2)-Pleite beim FC Augsburg das Auslaufen beim Berliner Fußball-Bundesligisten. In dem Schlüsselspiel hatte der Hauptstadt-Klub auf ganzer Linie enttäuscht und liegt nach zwölf Spieltagen nur noch einen Zähler vor der Abstiegszone.

Auf Fragen, ob er am Sonnabend, wenn Hertha Borussia Dortmund im Olympiastadion empfängt, noch auf der Bank sitzen wird, reagierte Covic ausweichend: „Ich bitte um Verständnis, dass ich noch ein, zwei Tage brauche, um mit der Enttäuschung vom Augsburg-Spiel fertig zu werden.“ Gleichzeitig gab sich Covic kämpferisch: „Aufgeben ist keine Option.“ Der 44-Jährige war im Sommer von Manager Michael Preetz vom U23- zum Profitrainer befördert worden. Sein Vertrag läuft bis Saisonende.

Hertha droht nun Abstiegskampf

Ob er nach dem 0:4 – es war die siebte Saisonniederlage von Hertha – bereits Kontakt zu Manager Preetz hatte? „Wir haben nach dem Spiel kurz gesprochen und werden heute sprechen – so, wie wir das nach jedem Spiel machen“, sagte Covic. Manager Preetz hatte unmittelbar nach der enttäuschenden Vorstellung in Augsburg gesagt: „Ich will jetzt nichts sagen, das muss ich erstmal sacken lassen.“

Hertha hatte sich mit Covic, dem Nachfolger von Pal Dardai, und beflügelt durch die Investitionen von Lars Windhorst (225 Millionen Euro) eigentlich Richtung Europa orientieren wollen – derzeit geht es jedoch um den Klassenerhalt. Covic verdeutlichte: Von sich aus wird er den Job nicht hergeben. „Ich stehe kerzengerade, damit sich die Spieler anlehnen können.“