Ante Covic, Trainer von Hertha BSC, leitete am Tag nach der 0:4 (0:2)-Pleite beim FC Augsburg das Auslaufen beim Berliner Fußball-Bundesligisten. In dem Schlüsselspiel hatte der Hauptstadt-Klub auf ganzer Linie enttäuscht und liegt nach zwölf Spieltagen nur noch einen Zähler vor der Abstiegszone.

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Auf Fragen, ob er am Sonnabend, wenn Hertha Borussia Dortmund im Olympiastadion empfängt, noch auf der Bank sitzen wird, reagierte Covic ausweichend: „Ich bitte um Verständnis, dass ich noch ein, zwei Tage brauche, um mit der Enttäuschung vom Augsburg-Spiel fertig zu werden.“ Gleichzeitig gab sich Covic kämpferisch: „Aufgeben ist keine Option.“ Der 44-Jährige war im Sommer von Manager Michael Preetz vom U23- zum Profitrainer befördert worden. Sein Vertrag läuft bis Saisonende.

Hertha droht nun Abstiegskampf

Ob er nach dem 0:4 – es war die siebte Saisonniederlage von Hertha – bereits Kontakt zu Manager Preetz hatte? „Wir haben nach dem Spiel kurz gesprochen und werden heute sprechen – so, wie wir das nach jedem Spiel machen“, sagte Covic. Manager Preetz hatte unmittelbar nach der enttäuschenden Vorstellung in Augsburg gesagt: „Ich will jetzt nichts sagen, das muss ich erstmal sacken lassen.“

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Hertha hatte sich mit Covic, dem Nachfolger von Pal Dardai, und beflügelt durch die Investitionen von Lars Windhorst (225 Millionen Euro) eigentlich Richtung Europa orientieren wollen – derzeit geht es jedoch um den Klassenerhalt. Covic verdeutlichte: Von sich aus wird er den Job nicht hergeben. „Ich stehe kerzengerade, damit sich die Spieler anlehnen können.“