Fanszene

Hertha-Ultras beenden Stimmungsboykott

Es gibt Hoffnung, dass bei Hertha BSC alle Beteiligten wieder enger zusammenrücken. Zumindest sprechen sie miteinander.

Bilder, die man in Zukunft nicht mehr sehen möchte, egal wo: Fans sind zum Unterstützen ihrer Mannschaften da, nicht zur sinnlosen Gefährdung anderer

Bilder, die man in Zukunft nicht mehr sehen möchte, egal wo: Fans sind zum Unterstützen ihrer Mannschaften da, nicht zur sinnlosen Gefährdung anderer

Foto: Bernd Thissen / dpa

Berlin. Der erste Schritt im neu gestarteten Dialog zwischen Herthas Klub-Führung und der aktiven Fanszene hat offenbar zu einer leichten Entspannung geführt. Wie aus Fankreisen zu vernehmen ist, wird es im Bundesligaspiel bei Fortuna Düsseldorf am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) keinen Stimmungsboykott geben. Im jüngsten Heimspiel gegen RB Leipzig (0:3) hatten die Berliner Anhänger die meiste Zeit beharrlich geschwiegen – eine Reaktion auf das Verbot von Bannern und Fahnen, das Herthas Klubführung als Ausrichter qua Hausrecht verhängt hatte. In Düsseldorf werden Fahnen, Trommeln und weitere Fan-Utensilien erlaubt sein.

Donnerstagabend hatte der Auftakt des Fan-Dialogs mit rund 20 Vertretern von Fan-Gruppierungen stattgefunden, darunter auch Ultras. Von Klub-Seite nahmen Manager Michael Preetz sowie Ingo Schiller und Thomas Herrich aus der Geschäftsleitung am runden Tisch teil. Über das weitere Vorgehen wurde Vertraulichkeit vereinbart.

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