Sommerzugang Nummer drei ist perfekt: Nach Flügelspieler Javeiro Dilrosun (19) und Rechtsverteidiger Lukas Klünter (22) hat Hertha BSC am Montag Stürmer Pascal Köpke vom Zweitligisten Erzgebirge Aue verpflichtet. Der 22 Jahre alte Rechtsfuß erhält dem Vernehmen nach einen Vertrag bis 2022 und kostet rund zwei Millionen Euro Ablöse.

Passender Ersatz für den abgewanderten Julian Schieber

Um den Sohn von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hatten mehrere Klubs gebuhlt. Mit Hannover 96 war sich Köpke angeblich schon einig, e ntschied sich kurzfristig aber für den Hauptstadtklub. „Er hatte uns fest zugesagt und auch schon mehrmals mit Trainer André Breitenreiter gesprochen“, beschwerte sich 96-Manager Horst Heldt im „Kicker“.

Mit Köpke setzt Hertha die Verjüngung des Kaders konsequent fort. Durch seine Dynamik ähnelt der frühere U20-Nationalspieler Julian Schieber, der Berlin unlängst verlassen hatte. Neben der Spielweise dürfte künftig auch Köpkes Rolle jener Schiebers gleichen. Er wird sich im Angriff hinter Davie Selke und Kapitän Vedad Ibisevic einreihen müssen und vorerst nur auf Joker-Einsätze kommen.

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Alter Bekannter von Hertha-Verteidiger Niklas Stark

Seine Torgefahr hat Köpke in den vergangenen zweieinhalb Spielzeiten in Aue unter Beweis gestellt. Als Leihspieler schoss er die Sachsen mit zehn Toren in 14 Spielen von der dritten in die zweite Liga. Dort gelangen ihm als Stammkraft in den vergangenen zwei Saisons jeweils zehn Treffer.

Ob er auf Bundesliga-Niveau mithalten kann, wird sich nun zeigen müssen. Vom Profil passt er perfekt in Herthas Transfer-Muster. Die Berliner haben zuletzt häufig auf junge, deutsche Spieler gesetzt, in denen sie Entwicklungspotenzial sehen, etwa Mitchell Weiser oder Niklas Stark. Letztgenannter ist für Köpke übrigens ein alter Bekannter. Beide spielten schon gemeinsam für die E-Jugend des 1. FC Nürnberg und im U20-Nationalteam.

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BM