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Trainer Dardai trifft auf seinen Lieblingsgegner

Die Serie lässt sich sehen. Seitdem Pal Dardai Hertha trainiert, haben die Berliner nicht mehr gegen Augsburg verloren.

Pal Dardai trainiert seit 2015 Hertha

Pal Dardai trainiert seit 2015 Hertha

Foto: pa

Berlin. Trainer Pal Dardai freut sich auf einen seiner Lieblingsgegner. Hertha empfängt am Samstag im Olympiastaion (15.30 Uhr/Sky) den FC Augsburg. Seit der Ungar die Herthaner trainiert, hat seine Mannschaft in sechs Spielen noch nicht einmal gegen die bayrischen Schwaben verloren. Drei Siege stehen drei Unentschieden gegenüber. Überdies haben die Berliner in den vergangenen sechs Duellen nur einen Gegentreffer kassiert.

Hertha kann gegen Augsburg noch eine weitere Serie ausbauen. "Wir haben zum ersten Mal in dieser Saison die Chance, dreimal in Folge zu gewinnen", sagte Manager Michael Preetz. Zuletzt siegten die Berliner auswärts bei Eintracht Frankfurt mit 3:0, eine Woche davor hatten sie durch ein 2:1 gegen den 1. FC Köln den ersten Heimsieg in der laufenden Rückrunde eingefahren.

Als Tabellenneunter liegt Hertha momentan fünf Punkte hinter dem Sechsten RB Leipzig und kann drei Spieltage vor Saisonende daher noch auf einen Europa-League-Platz hoffen. Preetz forderte gegen Augsburg deshalb einen Sieg: "Wenn noch mehr gehen soll, müssen wir am Samstag gewinnen." Dardai erwartet einen disziplinierten Gegner, gegen den sein Team geduldig sein müsse.

Schlechte Nachrichten gibt es von Youngster Arne Maier, bei dem das Pfeiffersche Drüsenfieber diagnostiziert worden ist. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler, der in dieser Saison bereits zu 17 Bundesliga-Einsätzen gekommen ist, fällt damit auf unbestimmte Zeit aus.

Davon abgesehen hat sich die Personallage der Berliner entspannt. Am Donnerstag konnte Dardai fast alle Profis wieder beim Mannschaftstraining begrüßen. Auch Innenverteidiger Karim Rekik, der wegen einer Zehenprellung pausiert hatte, nahm an der Übungseinheit teil. "Stand jetzt wird er spielen können", teilte Dardai mit. Er wolle aber noch das Abschlusstraining am Freitag abwarten. Auch die zuletzt angeschlagenen Davie Selke (Jochbeinprellung) und Niklas Stark (Nasenbeinbruch) hätten keine Beschwerden mehr.

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