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Hertha-Trainer Dardai befürwortet den Videobeweis

In der Partie gegen Mönchengladbach nutzte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus den Videobeweis zweimal.

Pal Dardai gibt seiner Mannschaft Anweisungen

Pal Dardai gibt seiner Mannschaft Anweisungen

Foto: pa

Berlin. Trotz eines veränderten Verhaltens der Unparteiischen bewertet Trainer Pal Dardai von Hertha den Videobeweis in der Bundesliga grundsätzlich positiv. So hätte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus den Foulelfmeter vor dem entscheidenden 2:1 für Borussia Mönchengladbach gegen den Berliner Bundesligisten aus seiner Sicht ohne das technische Hilfsmittel früher direkt gegeben. „Sie hat es weiterlaufen lassen, weil sie weiß, dass es kontrolliert wird“, sagte Dardai am Sonntag. „Ich habe aus hundert Metern gesehen, dass es Elfmeter war.“ Herthas Fabian Lustenberger hatte den Gladbacher Nico Elvedi zu Fall gebracht.

Diese Entwicklung wollte Dardai allerdings keinesfalls kritisieren. „Es ist besser für die Schiedsrichter, sie sind auch keine Maschinen oder Computer. Dadurch haben sie mehr Schutz“, sagte der Ungar über den Videobeweis. Vor dem Elfmetertreffer von Thorgan Hazard war Gladbach ein Tor durch Patrick Herrmann zum vermeintlichen 1:1 wegen Abseits aberkannt worden. „Da hatten wir Glück, dass es den Videobeweis gibt“, sagte Dardai. Der Ausgang der Partie habe nichts mit den Entscheidungen der Unparteiischen zu tun gehabt. „Wir haben es selber verbockt“, betonte Dardai.

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