Rune Jarstein möchte bis ins hohe Alter von 40 Jahren noch im Tor stehen. Der norwegische Keeper peilt dieses Ziel bei seinem Verein Hertha BSC an. „Ich bin hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort und will mein Niveau halten, bis ich 40 bin“, sagte der 33-Jährige im Interview des „Kicker“.

Zoff und Buffon als Vorbilder

Jarstein, dessen Vertrag bei den Berlinern bis 2019 läuft, nannte als Vorbilder die beiden italienischen Torhüterlegenden Dino Zoff und Gianluigi Buffon. Zoff feierte als 40-Jähriger mit Italien 1982 den WM-Titel. Buffon steht mit 40 Jahren immer noch im Tor von Juventus Turin.

Jarstein befindet sich laut eigener Einschätzung in einer hervorragenden Verfassung. „Ich bin 33, aber ich fühl mich wie 20. Ich spüre mein Alter kein bisschen. Ich habe mich nie beweglicher gefühlt“, sagte er und lobte Herthas Torhüter-Trainer Zsolt Petry: „Er bringt mich enorm weiter.“

Dass Petry vor kurzem Ersatztorwart Jonathan Klinsmann stark kritisiert und ihm eine zu laxe Einstellung vorgeworfen hatte, bewertete Jarstein positiv. „Zsolt ist fachlich top und sehr ehrlich. Und wenn Kritik kommt, bringt dich das weiter“, meinte Herthas Stammtorhüter. Den Sohn von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann beurteilte Jarstein als „guten Jungen, der sich gut entwickelt - und noch nicht fertig ist“.

Liverpool scharf auf Hertha-Talent

Hertha-Nachwuchsstürmer Muhammed Kiprit hat sich in den Fokus von Jürgen Klopp und dem FC Liverpool gespielt. Scouts der Reds, aber auch des Lokalrivalen FC Everton haben den 18 Jahre alten Angreifer nach SID-Informationen in der A-Junioren-Bundesliga beobachtet.

Kiprit ist derzeit der beste Torschütze der Nord/Nordost-Staffel. In 20 Einsätzen erzielte er 19 Tore für die Berliner. Bereits im Vorjahr hatte Kiprit ein unterschriftsreifes Angebot von Benfica Lissabon abgelehnt. Aktuell buhlt auch Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln um Kiprit.

dpa, sid