Vor dem DFB-Pokalspiel

Bei Hertha BSC können Brooks und Langkamp spielen

Vor dem Spiel in St. Pauli gibt es gute Nachrichten, eine Stellungnahme zum homophoben Plakat und eine Wutrede von Ewald Lienen.

Sind gegen St. Pauli wieder dabei: John Anthony Brooks (l) und Sebastian Langkamp

Sind gegen St. Pauli wieder dabei: John Anthony Brooks (l) und Sebastian Langkamp

Foto: Matthias Kern / Bongarts/Getty Images

Berlin Herthas Trainer Pal Dardai kann in der zweiten Pokalrunde gegen St. Pauli heute auf seine Innenverteidigung John Brooks und Sebastian Langkamp zurückgreifen. Beide hatten sich gegen Köln (2:1) einen Pferdekuss zugezogen. Beim Abschlusstraining waren Brooks und Langkamp aber wieder dabei.

Derweil hat sich Herthas Geschäftsleitung in einer Stellungnahme von dem homophoben Banner in der Ostkurve während des Köln-Spiels („WH 96: Lieber eine Mutter als zwei Väter“) distanziert. Auf der Homepage hieß es: „Seit Jahren verpflichtet sich Hertha BSC den Werten Toleranz, Fairplay, Solidarität, Gleichheit und Respekt. Wir distanzieren uns von jeglicher Form von Diskriminierung.“

„Kämpfen, bis der Arzt kommt“

Andere Schlagzeilen machte Ewald Lienen. Der Trainer des Zweitliga-Letzten FC St. Pauli, versucht seine Profis vor der Partie gegen Hertha aufzurütteln: „Unser Thema muss sein: Kämpfen, bis der Arzt kommt.“ Laut Trainer Ewald Lienen geht es nicht vorrangig um das Gewinnen oder Verlieren. Viel wichtiger sei, dass die Mannschaft einen Schritt in die richtige Richtung macht.

Die Hamburger haben die vergangenen vier Ligaspiele verloren und stehen auf dem letzten Tabellenplatz. In einer Wutrede warf der 62-Jährige seinen Spielern vor, sie würden nicht ausreichend kämpfen. Lienen muss gegen die Berliner ohne Aziz Bouhaddouz, Jan-Philipp Kalla, Philipp Ziereis und Vegar Eggen Hedenstad planen.