Hertha BSC geht bei der Markenbildung neue Wege. Obwohl das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Dortmund seit Wochen ausverkauft ist (76.233 Plätze im Olympiastadion) – fährt der Bundesligist eine Werbekampagne mit hunderten Plakaten im Stadtgebiet. Die Kampagne zeigt verschiedene Motive, auf denen sich Hertha über Dortmund sowie Berlin lustig macht.
Beim Motiv „500.000 Einwohner“ zeigt Hertha jedoch geografische Schwächen. Ausgerechnet Gelsenkirchen wird direkt neben Dortmund platziert – was falsch ist. Dort, wo Herne steht, liegt Gelsenkirchen. Und dort, wo Gelsenkirchen steht, liegt Herne. Die beiden Städte-Namen sind also vertauscht. Bei der Rivalität, die Hertha BSC seit Jahren mit dem FC Schalke pflegt, ist das ein ärgerlicher Fauxpas.
Hertha verulkt BVB und sich selbst
Und im Westen, wo Schalke und Dortmund seit Jahrzehnten eine besondere gegenseitige Abneigung pflegen, wundern sich Fußballfans über die fehlerhafte Zuordnung auf dem Hertha-Plakat.
Die Motive sind bis Dienstag in Berlin zu sehen
„Das ist keine versteckte Botschaft, sondern ein Fehler in der verwendeten Grafik“, erklärt Ingo Schiller, Geschäftsführer Finanzen und Marketing, der Morgenpost.
Die Motive werden bis kommenden Dienstag flächendeckend in Berlin zu sehen sein.
Für kommenden Mittwoch, den Spieltag des Pokalhalbfinales am 20. April, hat sich Hertha weitere Dinge einfallen lassen. Teil dieser Aktion: Jeder kann bis zum Dienstag seine persönliche Motivationsbotschaft für Pal Dardai und die Mannschaft in einem Hertha-Fanshop in einer Fotobox fotografieren lassen. Die Bilder werden am Mittwoch beim Warmmachen der Mannschaften auf den Leuchtbanden im Olympiastadion eingespielt (nähere Infos siehe www.herthabsc.de).






