Bundesliga

Torjäger Lasogga - „Mein Gugelhupf ist ein Traum“

Der an den HSV ausgeliehene Hertha-Stürmer Pierre-Michel Lasogga spricht über seine Familie: „Ich bin kein Muttersöhnchen“. Eine Entscheidung über seine Zukunft erwartet Lasogga erst im Sommer.

Foto: CHRISTOF STACHE / AFP

Nach auskurierter Oberschenkelzerrung bereitet sich Pierre-Michel Lasogga, 22, derzeit mit dem Hamburger SV in Abu Dhabi auf die Bundesliga-Rückrunde vor. Der von Hertha BSC bis Saisonende ausgeliehene Stürmer sagte in einem Interview des „Hamburger Abendblattes“, dass er keine rasche Entscheidung erwarte, wie es mit ihm nach dem 1. Juli weitergehe. „Wahrscheinlich werden wir uns erst im Sommer entscheiden.“

Im Sommer gibt es drei Optionen

Lasogga steht bis 2015 bei Hertha unter Vertrag. Hertha-Manager Michael Preetz betont offiziell stets, dass Lasogga ab Juli das Hertha-Trikot tragen werde. Aber auch der HSV möchte den Stürmer halten. Eine dritte Option ist ein Transfer des Torjägers zu einem anderen Verein.

Gefragt, ob es ihn störe, dass seine Mutter Kerstin auch seine Managerin sei, antwortete Lasogga: „Warum sollte mich das stören? Mesut Özil wird doch auch von seinem Vater gemanagt, da stört sich doch auch keiner dran. Viele Bundesligaspieler werden von einem Familienangehörigen gemanagt, meist sind es die Väter oder ein Onkel, bei mir ist es eben meine Mutter.

Lasogga lobt seinen Gugelhupf

Grundsätzlich, sagte Lasogga, „bin ich kein Muttersöhnchen. Ich wohne seit meinem 15. Lebensjahr ohne meine Familie, bin immer gut klar gekommen.“ Der 22-Jährige bekannte sich zu einem Hobby: „Ich bin ein ziemlich passabler Koch, kann ein erstklassiges Steak in der Pfanne zubereiten. Und auch beim Backen bin ich nicht so schlecht. Mein Gugelhupf ist ein Traum.“

In der Bundesliga tritt Hertha BSC am 20. Spieltag, am 8. Februar, beim Hamburger SV an.