Traurige Nachricht kurz vor Weihnachten für den 1. FC Lok Leipzig. Bei einer Feier in der Nähe von Leipzig starb der 20-jährige Ex-Torhüter des Regionalligisten, Pascale Gaedke.
Er und ein 39 Jahre alter Mann seien bei der Nutzung des Swimmingpools auf einem privaten Grundstück im Ortsteil Gerichshain gestorben, teilte die Polizei mit.
„Sie wurden leblos aus dem Pool geborgen. Es habe noch Versuche gegeben, sie zu reanimieren“, sagte eine Polizeisprecherin. Ob die Männer unter Drogen oder Alkoholeinfluss standen, kommentierte die Polizei nicht.
Verbrechen nicht ausgeschlossen
Ein dritter, 47-jähriger Mann sei verletzt aus dem Pool gezogen worden und kam ins Krankenhaus, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.
Die Polizei schließt ein Verbrechen nicht aus und ermittelt in alle Richtungen. Die genaue Todesursache müsse durch die Gerichtsmedizin ermittelt werden, hieß es.
Der 1. FC Lok Leipzig twitterte am späten Sonntagabend die Todesmeldung.
Pascale Gaedkes größter Erfolg war 2016 der Aufstieg mit Hansa Rostock in die Junioren-Bundesliga. Begonnen hatte er seine Karriere in Dessau-Roßlau bei Empor Waldersee.
Von Rostock wechselte er 2016 zur U19 des 1. FC Lokomotive Leipzig, wo er bis 2018 unter Vertrag stand und zum Regionalligakader gehörte. Im März 2019 kehrte er in seine Heimat zum SV Dessau 05 zurück, um im Sommer zum SV Liebertwolkwitz in die Landesklasse Nord zu wechseln.
Pascale hinterlässt neben seinen Eltern noch einen Bruder.


