Reservist bei Real

Von Mourinho geächtet – Sahin moralisch am Ende

Nuri Sahin ist der einzige Spieler im Kader von Real Madrid, der im neuen Jahr noch nicht im Einsatz war. "Marca" berichtet, dass es der Ex-Dortmunder satt habe.

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Der Ex-Dortmunder Nuri Sahin erlebt bei Real Madrid nach Angaben des Sportblattes „Marca“ einen Alptraum. Er könne nicht verstehen, warum er von Trainer José Mourinho „geächtet“ werde, schrieb die Real-nahe Sportzeitung am Donnerstag. Der Türke sei „moralisch völlig am Ende“, so das Blatt weiter.

Sahin, der im Mai 2011 für zehn Millionen Euro nach Madrid wechselte, ist der einzige Spieler, der in diesem Jahr bei seinem neuen Verein noch nicht zum Einsatz gekommen ist. Seit dem Pokal-Rückspiel der „Königlichen“ gegen Ponferradina am 20. Dezember hat er nicht mehr gespielt. „Er hat es satt“, glaubt „Marca“.

Der beste Bundesliga-Spieler der vergangenen Saison musste beim spanischen Rekordmeister wegen einer hartnäckigen Knieverletzung mehrere Monate pausieren. Erst am 6. November hatte er im Spiel gegen CA Osasuna sein Debüt gegeben. Doch nicht einmal während der jüngsten Verletzungspause des deutschen Nationalspielers Sami Khedira war Sahin zum Zuge gekommen.

„Marca“ will wissen, dass der portugiesische Coach seinem Verein niemals die Verpflichtung des Ex-Dortmunders vorgeschlagen habe. Als er den Türken dann erstmals spielen gesehen habe, sei er von ihm enttäuscht gewesen.