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Das sind die teuersten Mannschaften der WM

Das ist die Top Ten. Deutschland landet unter den ersten fünf Teams.

Brasilien ist die drittteuerste Mannschaft

Brasilien ist die drittteuerste Mannschaft

Foto: Buda Mendes / Getty Images

1 Frankreich Kylian Mbappé und Co. sind die Nummer eins – zumindest was den Marktwert des Kaders angeht. Mit 1,08 Milliarden Euro stellen die Franzosen die teuerste Mannschaft. Allein mit Mbappé (120 Millionen Euro) könnte Neuling Panama (Gesamtwert: 8,43 Mio. Euro) mehr als 14 WM-Kader stellen.

2 Spanien Gerade einmal 1,03 Milliarden Euro vereint Spanien nur noch auf sich. Dafür werden die Iberer um den genialen Spielmacher Andres Iniesta wieder als einer der Top-Favoriten auf den Titel gehandelt. Doch für sie gilt das Gleiche wie für Frankreich: Geld muss erst einmal die wichtigen Tore schießen.

3 Brasilien Da stellen die Südamerikaner mit Superstar Neymar nun schon den wertvollsten Spieler (Marktwert: 180 Millionen Euro), und dann reicht es doch nur zu Bronze. Damit wird sich die Selecao in Russland nicht begnügen. Für den Rekordweltmeister (Marktwert: 981 Millionen Euro) zählt nur der Titel.

4 Deutschland Wer, bitte schön, nimmt drei Zahnbürsten mit zur WM? Toni Kroos tut dies. Weil er es kann, wenn auch nicht unbedingt wegen seines bei Real enorm gestiegenen Marktwertes (80 Mio. Euro). Für den Weltmeister reicht es mit insgesamt 883 Millionen Euro dennoch nur zu Blech.

5 England Drei Löwen für 874 Millionen Euro – kein schlechter Preis. Ob die Engländer, die „Three Lions“, aber den erhofften spielerischen Hurricane entfachen können, müssen Harry Kane und Co. erst noch beantworten. Nicht das es wieder nur beim lauen Lüftchen von der britischen Insel bleibt.

6 Belgien Wie geheim ist Geheimfavorit Belgien noch angesichts eines Marktwertes von insgesamt 754 Millionen Euro? Man muss die Roten Teufel mit ihrem Torjäger Kevin de Bruyne schon auf der Rechnung haben – jedenfalls bis zum Viertelfinale, dann ist ein Duell gegen Deutschland möglich.

7 Argentinien Was Neymar kann, kann Lionel Messi schon lange: 180 Millionen Euro wert sein. Und doch bleiben die Gauchos (Gesamtwert: 696 Millionen Euro) nur im unteren Mittelfeld hängen. Weil sie wie auch auf dem Rasen in höchstem Maße von ihrem Ballartisten abhängig sind.

8 Portugal Die WM hat noch gar nicht begonnen, schon muss Cristiano Ronaldo die erste Pleite einstecken. Dabei hat CR7 mit 100 Millionen Euro doch alles getan, um den Europameister nach vorn zu bringen. 464,5 Millionen Euro reichen aber nur für Rang acht.

9 Uruguay Daran kann auch Luis Suarez nichts ändern: Den Urus fehlt der letzte Biss. Auf 372,5 Millionen Euro bringt es der zweimalige Weltmeister gerade so mit Ach und Krach. Für das Achtelfinale sollte es in Russland dennoch reichen. Mindestens.

10 Kroatien Die Balkannation sollte vor allem den Italienern und Niederländern dankbar sein. Denn nur weil beide Nationen es für diese WM nicht möglich machen konnten, reichen 360 Millionen Euro für Ivan Rakitic und seine Teamkollegen noch für den Sprung in die Rangliste. Glück gehabt.

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