Joachim Löw (Bundestrainer): „Wir waren 55 Tage zusammen, haben dieses ganze Projekt aber eigentlich schon vor zehn Jahren gestartet. Unsere große Stärke war es, dass wir in den all den Jahren immer kontinuierlich gesteigert haben. Wenn irgendjemand diese Krönung verdient hat, dann diese Mannschaft. Heute gab es nur einen verdienten Sieger, und das war diese Mannschaft. Sie hat in diesen Tagen einen unglaublichen Teamspirit und unheimliche Willenskraft entwickelt. Dieses tiefe Glücksgefühl wird für alle Ewigkeit bleiben.“
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Alejandro Sabella (Trainer Argentinien): „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Wir hatten sehr gute Chancen, waren aber nicht effektiv genug. Deutschland hat einen Tag mehr Zeit gehabt. Ich möchte meine Spieler beglückwünschen. Sie haben eine fantastische Weltmeisterschaft gespielt. Ich bin stolz. Sie haben sich für die Farben Argentiniens aufgeopfert. Natürlich sind wir sehr traurig, aber alle können in den Spiegel schauen. Glückwunsch an Deutschland.“
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Joachim Gauck (Bundespräsident): „Das war ein Nervenspiel, ich habe so gezittert und gebebt und mich gefragt: Wo ist die Mannschaft, die Brasilien mit 7:1 niedergemacht hat? Ich war die ganze Wochen so sicher, aber kurz vor Spielbeginn habe ich angefangen zu zittern. Gott sei Dank hat es aber geklappt.“
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Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident): „Es war ähnlich spannend wir vor 24 Jahren. Mario Götze hat bestimmt nicht seine Topleistung während des ganzen Turniers gebracht, so ein Moment, das ist pures Glück, pure Freude und vor allen Dingen Stolz auch auf die Mannschaft und den Trainer. Es standen heute sechs Spieler auf dem Platz, die 2009 U21-Europameister geworden sind. Und wir wissen heute schon, dass weitere tolle Spieler nachrücken. Das ist nicht das Werk eines Einzelnen oder auch nicht des DFB alleine, Fußball ist ein Mannschaftsport, auch außerhalb der 90 Minuten.“
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Mario Götze (Siegtorschütze): „Es ist unbeschreiblich, ein tolles Gefühl. Die Mannschaft hat es sich verdient, jeder Einzelne von uns ist überglücklich. Beim Tor ging alles ganz schnell, und dann war der Ball auch schon drin. Es gab den einen oder anderen Mitspieler, der mir vor der Einwechslung gesagt hat, dass mir etwas gelingen könnte, aber hauptsächlich bin ich der Mannschaft dankbar, und es ist ein schönes Gefühl, zum Erfolg etwas beigetragen zu haben. Die WM in Brasilien zu gewinnen, das lässt sich sehen.“
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Philipp Lahm (Kapitän): „Unglaublich, was wir heute wieder geleistet haben. Die 120 Minuten, die wir geackert haben als Mannschaft. Ob wir die besten Einzelspieler haben oder was auch immer, ist vollkommen egal, man muss die beste Mannschaft haben. Wir haben uns in dem Turnier immer wieder gesteigert, haben uns von irgendwelchen Störfeuer nicht irritieren lassen, sind unseren Weg gegangen. Und am Ende stehst du da als Weltmeister. Unglaubliches Gefühl. Die Mannschaft ist ruhig und geduldig geblieben, sie wusste, dass sie hinten raus mehr Körner hat.“
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Manuel Neuer (Torwart Deutschland): „Es ist unglaublich. Es ist ein großartiges Erlebnis. Wir hatten alle einen unglaublichen Zusammenhalt schon seit der Vorbereitung, als wir ein paar Rückschläge hatten und Spieler wie die Benders oder Marco Reus verloren haben, die aber auch Weltmeister sind. Ganz Deutschland ist Weltmeister. Ich weiß nicht, wie lange wir feiern, aber wir werden jetzt immer mit einem Grinsen aufstehen.“
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Bastian Schweinsteiger: „Wir genießen den Moment, unglaublich. Danke an ganz Deutschland für die Unterstützung. Wir haben das gespürt hier, wie ihr hinter uns standet. Heute wird überall gefeiert, wir geben Vollgas hier. Unglaubliche Leistung, aber wie die Jungs von der Bank mitgegangen sind, ich habe sowas noch nie erlebt. Das gibt so viel Power, nur deswegen haben wir den Pokal gewonnen. Ganz spezieller Gruß an jemanden, ohne den wir alle nicht hier wären: Uli Hoeneß, vielen Dank für die Unterstützung, wir glauben daran, dass alles gut wird und unterstützen sie sehr.“
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André Schürrle: „Unglaublich! Ich kann es noch gar nicht begreifen. Ich wusste gar nicht, was ich tun sollte, als der Schiri abgepfiffen hat. Mir sind einfach nur die Tränen gekommen bei den ganzen Gefühlen. Wir sind unglaublich happy. Vor dem Tor habe ich einfach versucht, den Ball mit letzter Kraft noch in den Strafraum zu flanken und Mario hat wunderschön verwandelt. Heute Nacht ist jetzt alles offen. Wir werden auf jeden Fall nicht schlafen und komplett durchmachen.“
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Jerome Boateng: „Jeder ist an die Grenze gegangen. Wir haben alle eine Schippe draufgelegt. Argentinien hat gut verteidigt, ist aber in der Verlängerung müde geworden, und wir hatten mehr Luft. Ich habe immer an den Sieg geglaubt. Wir feiern jetzt, bis es nicht mehr geht. Heute darf jeder auf meinen Schultern tanzen.“
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Lukas Podolski: „Ich habe auf dem Platz gesagt, vor zehn Jahren sind wir mit dem Auto von der U21 zur Nationalmannschaft gefahren und jetzt stehen wir hier und haben das Ding. Einfach weltklasse. Danke an die ganzen Leute, die Fans, wir sind ein super Team. Grüße nach Kölle, feiert, nehmt Kölle auseinander.“
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Mats Hummels: „Ich bin noch völlig in einer anderen Welt gefangen, körperlich auch zu erschöpft, um mich schon ganz euphorisch freuen zu können. Das wird aber in den nächsten Tagen kommen. Weltmeister wird man nur, wenn man als Mannschaft agiert. Das haben wir allen die ganze Zeit klarmachen wollen, und das haben wir geschafft, auch wenn uns im Finale das Quäntchen Glück beigestanden hat, als wir schon ein bisschen auf das Elfmeterschießen gewartet haben.“
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Christoph Kramer: „An viel kann ich mich nicht erinnern, aber das ist auch egal jetzt. Ich muss einen Gruß an meine Oma senden, die hatte Geburtstag, und ich habe sie nicht erreicht.“
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Pierre Littbarski (Weltmeister 1990): „Das ist die absolute Krönung. Die Argentinier haben uns alles abverlangt, machen einen Fehler und ausgerechnet der viel gescholtene Götze macht dann das Tor – genial.“
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Markus Babbel (Europameister 1996): „Das war ein außergewöhnliches Endspiel, besonders das Tempo in der ersten Halbzeit, so schnell konnte man gar nicht gucken, da war sie schon fast wieder vorbei. Insgesamt stand das Spiel die ganze Zeit Spitz auf Knopf nach beiden Seiten.“
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Boris Becker (dreimaliger Wimbledonsieger): „Mario Götze wird sich auf Wolke sieben fühlen, das ist ein besonderer Moment. Im Training können ein solches Tor vielleicht viele, aber in so einem Spiel, in solch einem Moment cool zu bleiben, ist etwas Besonderes. Ich hoffe, dass dadurch endgültig der Knoten bei ihm geplatzt ist.“

