Handball

Schulter-OP: Simak droht bei den Füchsen länger auszufallen

Frederik Simak hatte aus dem EHF-Pokalspiel gegen Aalborg vor eineinhalb Wochen eine Schulterverletzung davongetragen.

Frederik Simak soll am 19. Dezember operiert werden.

Frederik Simak soll am 19. Dezember operiert werden.

Foto: Mario Stiehl / imago/Mario Stiehl International

Berlin.  Angeführt von Hans Lindberg marschierten die Füchse Berlin am Dienstag in die Trainingshalle. Die Truppe des Handball-Bundesligisten, die ihrem Kapitän folgte, war endlich einmal größer als die, die im Kraftraum auf ihr Comeback hinarbeitet. Denn die beiden linken Rückraumspieler Wael Jallouz (Fingerbruch) und Paul Drux (Fuß-OP) sowie Rechtsaußen Christoph Reißky (Innenbandriss) haben das Lager gewechselt und zeigten Trainer Velimir Petkovic, dass sie für das Spiel beim VfL Gummersbach am Donnerstag (19 Uhr, Sky) fit sind.

Doch während die Verletztenliste auf sechs Arbeitsunfähige schrumpft, droht schon der nächste Ausfall. Frederik Simak (20) hatte aus dem EHF-Pokalspiel gegen Aalborg vor eineinhalb Wochen eine Schulterverletzung davongetragen. „Letzte Woche hat er kein einziges Training gemacht“, sagte Coach Petkovic. Der Rechtshänder hat einen Bluterguss in der linken Schulter, kann keinen Ball fangen und hatte deshalb am vergangenen Sonntag gegen den Bergischen HC (26:22) nur Siebenmeter geworfen.

In dieser Woche konnte Simak immerhin wieder trainieren. Ob und wie viel er gegen Gummersbach spielen kann, bleibt abzuwarten. Sollte sich der Bluterguss nicht bessern, wird der Jungfuchs am 19. Dezember operiert. Und dann droht ihm ein längerer Ausfall. Keine schönen Aussichten für die Berliner, die seit Saisonbeginn immer auf mindestens sechs Spieler verzichten mussten. Ein Ende dieser Misere scheint nicht in Sicht.

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