Handball

Füchse Berlin unterliegen Hannover im Heide-Cup-Finale

Nach Siebenmeterwerfen mussten sich die Füchse Liga-Konkurrent TSV Hannover-Burgdorf mit 31:31 geschlagen geben. Nächster Gegner ist der HSV beim Hinspiel um den Startplatz für die Champions League.

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat das Endspiel um den internationalen Heide-Cup knapp verloren. Der Hauptstadtclub unterlag am Sonntagabend mit 31:32 nach Siebenmeterwerfen dem Liga-Konkurrenten TSV Hannover-Burgdorf.

Nach 60 Minuten hatte es in Schneverdingen 28:28 (13:13) gestanden. Bartlomiej Jaszka (7 Tore) sowie die Neuzugänge Fredrik Petersen (7) und Pavel Horak (6) erzielten die meisten Treffer für die Füchse, die damit die erste Niederlage in der Saisonvorbereitung kassierten.

Positiv für die Berliner: Die Generalprobe für die Playoffs zur Champions League hatten sie am Sonnabend mit Bravour gemeistert. Da gewannen die Füchse gegen den Königsklassensieger HSV Hamburg mit 32:28 (15:11).

„Es war ein sehr gut besetztes Turnier, ein echter Prüfstein in dieser Phase der Vorbereitung“, sagte Berlins Sportkoordinator Volker Zerbe. „Wir sind froh, hier solche Ergebnisse erzielt zu haben. Ich bin mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden.“

Am 21. August (19 Uhr) empfangen die Berliner zunächst den HSV Hamburg zum Hinspiel um den Startplatz für die kommende Champions-League-Saison. Zwei Tage später steigt in der Hansestadt das Rückspiel. Der Sieger spielt in der Königsklasse, der Verlierer muss im zweitklassigen EHF-Pokal antreten.

Bereits am Freitag hatten sich die Berliner in der Auftaktpartie des Heide-Cups gegen den dänischen Verein BSV Bjerringbro Silkeborg mit 32:22 (14:11) durchgesetzt.