Champions League

Füchse verlieren kleines Finale gegen Kopenhagen

Einen Tag nach der bitteren Niederlage gegen Kiel haben die Berliner auch das kleine Finale gegen Kopenhagen verloren.

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Die Füchse Berlin haben nach zwei Niederlagen beim Final-Four-Turnier in Köln Platz vier in der Champions League der Handballer belegt. Der Tabellendritte der Bundesliga verlor am Sonntag in der Lanxess Arena das kleine Finale um Platz drei gegen AG Kopenhagen mit 21:26 (9:13). Am Vortag hatte das Team von Trainer Dagur Sigurdsson bereits im Halbfinale gegen den THW Kiel mit 24:25 den Kürzeren gezogen.

Vor 20.000 Zuschauern warf Evgeni Pevnov fünf Tore für die Berliner. Bei den Dänen waren Welthandballer Mikkel Hansen, Niclas Ekberg, Henrik Toft Hansen und Mads Larsen jeweils viermal erfolgreich. Das Endspiel bestritten anschließend der deutsche Meister Kiel und Atletico Madrid.

Wie bereits im Halbfinale erwischten die Füchse einen schlechten Start und lagen rasch mit 0:4 (9.) hinten. Danach kämpfte sich der Bundesligist zurück ins Spiel und ging nach fünf Toren in Serie mit 5:4 (16.) sogar in Führung. Allerdings ließen die Berliner danach zu viele Chancen aus oder scheiterten am großartigen Kopenhagener Torhüter Kasper Hvidt. So geriet der Champions-League-Neuling erst mit 8:13 (28.) und später mit 12:18 (41.) ins Hintertreffen und konnte trotz eines engagierten Auftritts das Blatt nicht mehr wenden.