Eishockey

Eisbären und EHC-Legende Ustorf gehen getrennte Wege

Stefan Ustorf.

Stefan Ustorf.

Foto: Bermel/Eibner-Pressefoto / picture alliance / Eibner-Pressefoto

Die Berliner trennen sich von Klub-Legende Stefan Ustorf, der für Spielerentwicklung und Scouting verantwortlich war.

Berlin. Stefan Ustorf und die Eisbären Berlin gehen zukünftig getrennte Wege. Das ergab ein Gespräch zwischen Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee und Ustorf, in welchem dem Leiter Spielentwicklung und Scouting mitgeteilt wurde, dass sein am Saisonende auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Daraufhin bat Ustorf um die sofortige Freistellung.

Ustorf (45) hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mehr als 600 Spiele bestritten, davon über 400 für die Eisbären, mit denen er sechs Mal die Meisterschaft gewann. Nach seinem offiziellen Karriereende 2013 wechselte er ins Management des Klubs, trat 2015 das Amt des Sportlichen Leiters an und wechselte 2017 auf den Posten des Leiters Spielentwicklung und Scouting.

Trennung hatte sich angedeutet

„Das war keine einfache Entscheidung“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee: „Stefan hat mehr als 15 Jahre alles für die Eisbären gegeben und diese auch mit geprägt. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute.“

Schon vor Saisonbeginn war Ustorf mitgeteilt worden, dass er überwiegend Scouting-Aufgaben für die Los Angeles Kings übernehmen soll, den Kooperations-Klub der Berliner. Eine Aufgabe, die der Klub-Legende nicht besonders zusagte, weil sie mit ständigen Reisen durch Europa verbunden ist.

Hinzu kam, dass seine Frau und Tochter in den USA leben. Regelmäßige Familienbesuche in den Staaten schränkten die Präsenz für seine Funktion bei den Eisbären ein.

( BM )