Die Frage, wie es weitergeht, war sicher interessanter als der Ist-Zustand. Wobei Letzterer die Zukunft durchaus beeinflusste. Denn mit ihrer Präsentation gegen den Klagenfurter AC konnten die Eisbären Berlin ihr Fortkommen in der Champions Hockey League (CHL) ein wenig mitbestimmen. Nur ob Sieg oder Niederlage sich positiv oder negativ auswirken würden, ließ sich nicht erahnen. Zu eng war das Play-off-Feld vor dem sechsten und letzten Spieltag der Vorrunde beisammen.

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Greifbarer war dagegen, was sich der Champion der Deutschen Eishockey Liga (DEL) selbst erarbeitet hatte. Sieben Erfolge hintereinander gelangen zuletzt in beiden Ligen. Diese Serie wollten die Eisbären auch gegen die bezüglich der K.-o.-Runde bereits aussichtslosen Österreicher beibehalten. Das gelang ihnen vor 4227 Zuschauern im Wellblechpalast. Mit 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) setzte sich der EHC durch.

Eisbären Berlin spielen gegen KooKoo Kouvola

Das brachte den DEL-Meister in der Königsklasse auf den fünften Platz. Im Achtelfinale treffen die Eisbären damit auf das finnische Team von KooKoo Kouvola, das auf Platz zwölf einkam. Die Kölner Haie sicherten sich Rang drei und spielen gegen Liberec. Die Adler Mannheim bekommen es als Achter mit Tappara Tampere zu tun. Die Termine für die nächste Runde sind der 10./11. und der 17./18. November. Die Eisbären treten dann weiterhin im Wellblechpalast an.

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Gegen die Kärntner taten sich die Eisbären allerdings schwer. Den Gästen fehlten in Berlin zwar einige Spieler verletzt. Angesichts der Umstellungen, die Trainer Eric Dubois bei den Hauptstädtern vornahm, lief lange aber wenig zusammen. Der Coach verzichtete auf Brandon Davidson und Mitch Reinke, der verletzte Gabriel Fontaine pausierte weiterhin. Leonhard Pförderl kehrte immerhin zurück. Dazu beorderte Dubois die Talente Gregor Stocker und Moritz Kretzschmar wieder in die Abwehr.

Eisbären Berlin gehen durch Kirk in Führung

Das diente einer breiteren Verteilung der Eiszeit, was angesichts der vorzeitigen Qualifikation für das Achtelfinale sinnvoll war. Dennoch wollten die Eisbären in ihrer spielerischen Entwicklung voranschreiten. Das allerdings gestaltete sich schwierig. Dem Spiel nach vorn mangelte es an Durchsetzungskraft. Strafzeiten wiederum beschworen immer wieder Gefahr vor dem eigenen Tor herauf, in dem diesmal Jack LaFontaine stand.

Doch die individuelle Qualität der Berliner trat irgendwann hervor. Liam Kirk nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Ty Ronning zur Führung (34.). Wenig später erhöhte Frederik Tiffels per Rückhandschuss auf 2:0 (37.). Damit hatten die Eisbären, die als Elfter der Tabelle in den Spieltag gestartet waren, die Kontrolle über die Partie. Und konnten sich im Klassement trotz des Gegentreffers von Thomas Hundertpfund (50.) mit dem vierten Vorrundensieg noch einmal deutlich nach oben schieben.