An sich heißt es ja, eine Reise in die Schweiz habe einen ganz besonderen Reiz. Aus Sicht der Eisbären Berlin trifft das wohl nur bedingt zu. Zwar konnte der Meister der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Wochenende lang die landschaftlichen Vorzüge der Eidgenossenschaft genießen. Sportlich dagegen nahmen die Berliner einiges an Frust mit nach Hause. Dem 2:6 am Freitag in Genf folgte am Sonntag in Davos ein 2:8 (0:3, 1:3, 1:2). Der Start in die Champions Hockey League (CHL) verlief also denkbar schlecht.

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Für den zweiten Auftritt in Davos wechselte Trainer Eric Dubois die Torhüter. Für Jack LaFontaine rückte Jonas Neffin zwischen die Pfosten. Mehr Glück hatte der jedoch auch nicht. Zwar spielten die Eisbären zunächst ordentlich nach vorn. Bald aber wurde die Anfälligkeit der Defensive deutlich. Nach schnellen Spielzügen lagen die Berliner bereits nach zwölf Minuten mit 0:3 zurück.
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Als der EHC in Unterzahl geriet, schlugen die effizienten Schweizer gleich doppelt zu. Nach 25 Minuten war alles entschieden. Der Trainer erhielt damit eine schmerzhafte Bestätigung für das, was er bereits vor den Partien anmerkte. In der Defensive sind die Rollen noch nicht ganz klar nach der späten Verpflichtung von Brandon Davidson. Davos hatte viele Möglichkeiten, gerade das Umschalten in die Defensive fiel den Eisbären oft schwer.
Durch Leonhard Pföderl gab es immerhin noch zwei Tore (36./44.) für die Berliner, die weitere Gegentreffer hinnehmen mussten. Wichtig wird nun, die ersten beiden Heimspiele am kommenden Wochenende zu gewinnen. Gegen Graz und Herning, die ebenfalls beide Partien verloren haben, stehen die Chancen etwas besser.





