Obwohl es noch ein paar Tage hin ist bis zum Jahreswechsel, hatten die Spieler der Eisbären Berlin bereits ein großes Plakat dabei. „Wir wünschen einen guten Rutsch“, gaben sie den Fans mit auf den Heimweg, den viele nach dem letzten Auftritt des Jahres vor dem eigenen Publikum etwas beschwingter antraten als zwei Tage zuvor. Da hallten Pfiffe durch die Uber Arena, als das Team in der Kabine verschwand. Enttäuschung machte sich breit nach vier Niederlagen in Folge.

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Insofern herrschte überall das Bedürfnis, den Jahresabschluss etwas freundlicher zu gestalten. Das letzte Heimspiel 2025 sollte einen versöhnenden Charakter erhalten. Genau diesen verliehen die Berliner der Partie mit dem 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) gegen die Nürnberg Ice Tigers. Vor 14.200 Zuschauern präsentierte sich der Titelverteidiger der Deutschen Eishockey Liga (DEL) sehr engagiert und errang einen wichtigen Erfolg gegen einen Kontrahenten, der in der Tabelle recht nah aufgerückt war. „Wir haben ein sehr komplettes Spiel gemacht. Es ist ein gutes Gefühl, wieder auf der Gewinnerseite zu sein“, sagte Trainer Serge Aubin.

Liam Kirk trifft doppelt für die Eisbären Berlin

Gerade mit Blick auf das nächste Spiel am Dienstag in Bremerhaven, dem wohl härtesten Widersacher im Kampf um Platz sechs und den direkten Einzug in das Viertelfinale, tat es den Eisbären gut, mal wieder ein positives Erlebnis zu haben. Die Mannschaft arbeitete sehr akribisch daran, die Niederlagenserie zu beenden. Entschlossen spielte der Sechste nach vorn, war hinten aufmerksam. Die frühe Führung durch Lester Lancaster (4.), die Liam Kirk in Überzahl bald erhöhte (7.), gab schnell Selbstvertrauen.

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Die Verunsicherung, die gegen Wolfsburg (1:2) noch spürbar gewesen ist, spielte diesmal keine Rolle mehr. „Es ist schön, dass wir über 60 Minuten ein souveränes Spiel gemacht haben“, sagte Verteidiger Korbinian Geibel. Frederik Tiffels (23.) und Jean-Sébastien Dea (35.) sorgten mit ihren Toren bereits für Klarheit, ehe Evan Barratt traf (37.). Kirk (45.) legte noch einmal nach und ließ den Frust der vergangenen Tage trotz des 5:2 durch Greg Meireles (55.) komplett in Jubel aufgehen.

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