Zuverlässigkeit in der eigenen Halle gehört nicht zu den Spezialdisziplinen der Eisbären Berlin. Das müssen die Fans des Rekordmeisters der Deutschen Eishockey Liga (DEL) seit einigen Jahren hinnehmen. Auch in dieser Saison gab es bereits einige Enttäuschungen. Doch nach einer längeren Phase mit wechselnden Erfolgserlebnissen halfen nun zwei Heimspiele, um erstmals wieder zwei Siege hintereinander zu feiern. Vor 14.200 Zuschauern bezwang der Meister den Aufsteiger Dresden in der Uber Arena mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0).

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Zwar konnte Trainer Serge Aubin mit dem vorherigen Auftreten seiner Mannschaft insgesamt zufrieden sein, denn die Berliner hatten ja drei Punkte eingesammelt. Doch offenbar gefiel dem Coach im Spiel gegen den Vorletzten Iserlohn (5:3) am Freitag doch einiges nicht. Er stellte drei Angriffsreihen um gegen den Letzten, gegen den auch Stammtorhüter Jake Hildebrand nicht im Kader war.
Eisbären Berlin bejubeln zwei Tore von Yannick Veilleux
Letzteres erwies sich mit einem soliden Jonas Stettmer im Tor nicht als Problem. Auch schien der Plan des Trainers aufzugehen, die Eisbären begannen mit viel Lauffreude und gaben reichlich Schüsse ab. Yannick Veilleux gelang dabei die frühe Führung (3.), die Markus Vikingstad in Unterzahl sogar ausbaute (9.). Allerdings gaben die Berliner die Kontrolle leichtfertig ab, spielten in der Defensive riskant und waren nicht mehr so aufmerksam in den direkten Duellen.
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Das führte zum Anschluss durch Travis Turnbull (18.) und gab Dresden Auftrieb. Die Sachsen wurden gefährlicher, weil die Berliner ihnen den Raum dazu gaben und zudem, statt klug zu kombinieren, den Puck zu oft hektisch weiterreichten. Schon das erste Spiel unter dem neuen Trainer-Duo Gerry Fleming und Craig Streu, zwei ehemaligen Berliner Co-Trainern, hatte Dresden gewonnen. Kurzzeitig sah es so aus, als wäre auch diesmal mehr drin.
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Allerdings behielten die Eisbären die Nerven, Andreas Eder nutzte einen Moment der Freiheit zum 3:1 (36.). Frederik Tiffels vollendete ein Solo wenig später zum 4:1 (39.). Die individuelle Klasse der Berliner, für die Veilleux erneut traf (42.), setzte sich schließlich wie schon gegen Iserlohn durch, was dem Titelverteidiger nach sieben Partien mit Sieg und Niederlage im steten Wechsel wieder ein kleines bisschen Konstanz bescherte.





