Wenn zwei Vertreter der Eisbären Berlin auf dem Podium für eine Pressekonferenz in Dresden sitzen, dann ist das eher ungewöhnlich. Und es weist natürlich auf etwas Besonderes hin, dass es dort zu verkünden gibt. Mit den Eislöwen hat die Elbestadt nun erstmals eine Mannschaft in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Genau dieses Team ist auch gleich der Ausrichter des nächsten Winter Games der Liga und hat sich dafür um den Meister als Gegner bemüht.

Donnerstag
Eiszeit – der Eisbären-Newsletter
Jeden Donnerstag alles Wichtige von den Eisbären Berlin – Highlights, News und spannende Einblicke.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Zwar liegt das Eishockeyspiel unter freiem Himmel im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion noch ein gutes Stück in der Zukunft. Doch die DEL gab am Montag ihren Spielplan für die Saison 2025/26 bekannt und damit auch den Termin für einen der Höhepunkte. Am 10. Januar gastiert der Titelverteidiger aus der Hauptstadt beim Aufsteiger, gut 32.000 Zuschauer werden in der Fußballarena erwartet.
Eisbären Berlin nehmen Einladung mit großer Freude an
EHC-Geschäftsführer Thomas Bothstede nahm die Anfrage gern an. „Das ist überragend. Ich glaube, dass wird in ein Hexenkessel“, so der Klubchef, der mit Kapitän Kai Wissmann nach Dresden gereist ist. Wissmann trug als Förderlizenzspieler vor Jahren das Trikot der Eislöwen und durfte 2016 sogar ein Freiluftspiel in der DEL2 mit dem Team bestreiten. „Die Vorfreude ist jetzt riesengroß“, sagte der Verteidiger. Dresden hat in der DEL2 zudem bereits 2020 ein Outdoor-Spiel im eigenen Stadion ausgerichtet.
Auch interessant
Für die Eisbären ist es das zweite Mal, dass sie Teil eines Outdoor-Spektakels sind. Bei der Premiere des DEL Winter Games 2013 in Nürnberg war der Rekordmeister ebenfalls als Titelverteidiger mit von der Partie. Die Berliner verloren bei den Franken bei leichtem Sprühregen mit 3:4, mit 50.000 Zuschauern wurde damals ein Europarekord für ein Eishockeyspiel unter freiem Himmel aufgestellt.
Das ist diesmal nicht das Ziel, vielmehr wollen die Sachsen die große Euphorie rund um den erstmaligen Aufstieg in die DEL zelebrieren. Was den Eisbären sehr entgegenkommt, da sie seit Jahrzehnten der einzige Ligavertreter im Osten waren. So treffen die beiden Klubs bereits zum Eröffnungsspiel der Saison am 9. September in Berlin aufeinander. Das erste Auswärtsspiel bestreitet das Team von Trainer Serge Aubin am 14. September in Köln. Doch wesentlich mehr Aufmerksamkeit dürfte das erste offizielle Duell in Dresden erzeugen.






