Eishockey

Eisbären mit dem nächsten Auswärts-Doppelpack

Die Berliner müssen in Straubing und Mannheim antreten. Sie könnten dann die Anzahl der Hauptrundensiege aus der Vorsaison übertreffen.

Marcel Noebels ist wie sein Team in guter Form

Marcel Noebels ist wie sein Team in guter Form

Foto: Soeren Stache / dpa

Berlin.  Die Woche tat gut, sie bot ein paar Tage zum Ausruhen. Zumindest von der Spielbelastung. Nur zwei statt zuletzt immer drei Partien sind in dieser Woche für den EHC Eisbären in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu absolvieren. Dafür allerdings stehen mit den Partien in Straubing am Freitag und in Mannheim am Sonntag wieder zwei Auswärtsspiele auf dem Plan.

Vergangene Saison hätte das noch für ein ungutes Gefühl gesorgt bei der Mannschaft von Trainer Uwe Krupp. Als zweitschlechtestes Auswärtsteam beendeten die Berliner die Hauptrunde, holten in 26 Spielen lediglich 19 Punkte. Inzwischen haben sich die Vorzeichen komplett gedreht, die Eisbären sind die beste Mannschaft auf fremdem Eis und haben nach der Hälfe aller Auswärtspartien bereits 29 Punkte aus den anderen DEL-Stadien entführt. Bange muss einem vor dem Auftritt am Freitag beim Tabellenletzten also nicht sein.

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Doch natürlich mag dieses Spiel niemand auf die leichte Schulter nehmen. "Straubing hat jetzt erstmals in dieser Saison zwei Spiele hintereinander gewonnen. Die sehen nun auch ihre Chance unter dem neuen Trainer und werden motiviert an die Sache gehen", sagt Krupp. In Mannheim erklärt sich die Situation nach dem Trainerwechsel von Sean Simpson zu Bill Stewart unter der Woche von selbst, es ist mit einem atmosphärisch aufgeladenen Gegner zu rechnen.

Doch die Stabilität der Berliner, die vergangene Woche zwei schwere Auswärtsspiele bei starken Gegnern gewannen, ist beeindruckend in dieser Saison. Besondere Erklärungen für die Auswärtsstärke gibt es dabei nicht, vielmehr ist der Grund in der Gesamtverfassung des Teams zu suchen, das nach dem Umbau im Sommer für jedes Problem eine Lösung findet und von den jüngsten neun Partien acht gewonnen hat.

Drei Spieler fehlen weiter verletzt

Somit können die Eisbären nun bereits am Freitag nach etwas mehr als der Hälfte der Hauptrunde (28 Spiele) schon die Anzahl der Siege, die ihnen in der vorangegangenen gesamten Punkterunde gelang (21 in 52 Partien), egalisieren.

Nicht mitwirken dürfen beim EHC weiterhin die Stürmer André Rankel und Thomas Oppenheimer sowie Verteidiger Frank Hördler. Während Oppenheimer kurz davor steht, die ersten Einheiten auf dem Eis absolvieren zu können nach seinem Haarriss im Mittelfuß, ist der Heilungsverlauf bei den an Muskelverletzungen leidenden anderen beiden Profis derzeit ungewiss.

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