Sieg in Nürnberg

Eisbären haben Platz drei und Heimvorteil sicher

Durch das 2:1 in Nürnberg haben die Berliner den dritten Platz nach der Hauptrunde sicher. Tallackson und Busch treffen.

Gegen Nürnberg traf Barry Tallackson zum 1:0 (Archivbild)

Gegen Nürnberg traf Barry Tallackson zum 1:0 (Archivbild)

Foto: Oliver Mehlis / dpa

Noch am Freitagabend konnte der Kartenverkauf für die schönste Eiszeit des Jahres endlich losgehen, denn der EHC Eisbären hatte sich für das Play-off der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mindestens als Dritter qualifiziert und startet so am 15. März auf jeden Fall mit einem Heimspiel ins Viertelfinale nach dem Modus „Best of seven“. Der Gegner steht allerdings noch nicht fest, ein Wiedersehen mit Nürnberg ist möglich und käme sicher nicht ungelegen.

Nach zuvor drei Niederlagen in Folge gewannen die Berliner nämlich am Freitag bei den Ice Tigers Nürnberg mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) und wirkten dabei überlegener, als es das Ergebnis ausdrückt. Barry Tallackson (9.) und Florian Busch (29.) trafen für den verdienten Sieger, Marius Möchl (47.) hatte die Gastgeber im Schlussdrittel noch einmal etwas hoffen lassen. „Wir haben heute ein gutes Spiel über volle 60 Minuten gespielt“, freute sich Torjäger Barry Tallackson: „Der Schlüssel war die geschlossene Mannschaftsleistung in der Defensive. Am Sonntag müssen wir es genau so wieder machen.“

Zum Abschluss der Vorrunde treten die Eisbären da noch einmal gegen die Adler Mannheim (14.30 Uhr, Mercedes-Benz Arena) an, es wird wohl erneut ein Spiel mit Play-off-Charakter. Denn der von vielen Verletzungen geplagte Titelverteidiger kämpft noch um eine gute Ausgangsposition fürs gesicherte Pre-Play-off in der kommenden Woche, und für die Eisbären ist sogar noch die Vorrunden-Meisterschaft möglich, falls Tabellenführer Red Bull München (in Ingolstadt) oder die punktgleichen Überraschungsmannschaft der Iserlohn Roosters (gegen die Kölner Haie) und noch Federn lassen sollten.

Iserlohn besiegelte am Freitag mit einem 5:2-Sieg übrigens das vorzeitige Saisonende der Hamburg Freezers, dem Bruderklub der Eisbären im Anschutz-Konzern. Sehr zur Erleichterung für Mannheim und die Kölner Haie.