Den Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach zuvor vier Niederlagen mal wieder gewonnen. Der DEL-Rekordmeister holte sich bei den Hamburg Freezers mit 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penalty-Schießen zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Matchwinner vor 10 719 Zuschauern für die Eisbären war Petr Pohl, der mit drei Toren die Hanseaten im Alleingang besiegte.

Im ersten Spielabschnitt deutete zunächst nicht sehr viel auf den Erfolg der Eisbären hin. Dass die Berliner trotz des Schussverhältnisses von 8:18 nur mit 1:2 in Rückstand lagen, hatten sie in erster Linie ihrem Torhüter Petri Vehanen zu verdanken. Nach dem ersten Gegentreffer von Garrett Festerling (16.) kamen die Eisbären durch Jens Baxmann (18.) etwas überraschend sogar zum Ausgleich. Doch mit der Pausensirene gingen die Freezers dank Thomas Oppenheimer wieder in Führung.

Die Verlängerung drehte das Spiel

Nachdem Kevin Clark (36.) im Mitteldrittel zum 3:1 traf, schien sich die nächste deutliche Niederlage des Ex-Meisters abzuzeichnen. Doch der Deutsch-Tscheche Pohl (40./57.) brachte mit seinen beiden Toren die Eisbären in die Verlängerung. Da diese trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten torlos verlief, fiel die Entscheidung erst im Penalty-Schießen. Pohl behielt als einziger Schütze die Nerven und überwand Hamburgs Schlussmann Sebastian Caron zum Siegtreffer.

dpa/seg