Eishockey

Berliner Eisbären verlieren in Augsburg

Erfolgloses Auswärtsspiel: Die Eisbären Berlin müssen sich 2:3 geschlagen geben - und rutschen zwei Plätze ab.

Foto: Bongarts/Getty Images

Der deutsche Meister Eisbären Berlin ist weiter von seiner Form des Vorjahres entfernt und kassierte in Augsburg eine 2:3-Niederlage. Der Titelverteidiger, am Freitag nur 5:4-Sieger nach Penaltyschießen gegen die DEG, rutschte vom vierten auf den sechsten Tabellenplatz ab. Platz vier, der in den Playoff-Viertelfinals Heimrecht garantiert, war zuletzt als Minimalziel der Eisbären ausgegeben worden.

Neun Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben die Kölner Haie ihren Vorsprung an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor Verfolger Adler Mannheim um einen Punkt vergrößert. Im Spitzenspiel bezwangen die Kölner am Sonntag den Gastgeber Mannheim mit 4:3 nach Penaltyschießen und führen jetzt mit 86 Punkten und damit zwei Zählern Vorsprung.

Darin Olver kassiert Matchstrafe

Das erste Tor für die Berliner, die im zweiten Drittel Darin Olver durch eine Matchstrafe verloren, schoss René Rankel in doppelter Überzahl zum Stand von 1:3. Knapp fünf Minuten vor Spielende machte ein Treffer von Julian Talbot den Eisbären noch einmal Hoffnung – doch die Gastgeber zitterten sich zum Schluss zu den drei Punkten.

Die Krefeld Pinguine (76) festigten ihren dritten Tabellenrang vor 4272 Zuschauern durch einen 4:1-Auswärtserfolg gegen die Nürnberg Ice Tigers. Das Schlusslicht Düsseldorfer EG wehrte sich tapfer, unterlag dem ERC Ingolstadt aber mit 4:5.

Christopher Minard reißt es raus

Vor 13.600 Zuschauer in der SAP-Arena waren die Gäste aus Köln im DEL-Topspiel mit 2:0 in Führung gegangen. Für die Haie trafen zunächst John Tripp und Felix Schütz jeweils in Überzahl. Im zweiten Drittel kamen die Mannheimer, die von ihren letzten acht Heimspielen nur eines verloren hatten, zurück. Kenneth Magowan und Yannick Lehoux sorgten für den Ausgleich.

Nach Treffern des Kölners Alexander Weiß und des Mannheimers James Sifers im letzten Durchgang stand es 3:3, die Verlängerung blieb torlos. Christopher Minard verwandelte den entscheidenden Penalty für die Kölner.