Champions League

BR Volleys nach Galavorstellung eine Runde weiter

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Jubel bei den Volleys über das Weiterkommen: Vor allem Ruben Schott (M.) ragt aus einem starken Berliner Kollektiv heraus.

Jubel bei den Volleys über das Weiterkommen: Vor allem Ruben Schott (M.) ragt aus einem starken Berliner Kollektiv heraus.

Foto: Fotostand / Reuhl / picture alliance / Fotostand

Die Berliner Volleyballer spielen weiterhin in der Königsklasse. Das Duell gegen Zawiercie mutiert ab dem zweiten Satz zum Triumphzug.

Berlin.  Mitte des dritten Satzes klatschte Cedric Enard mit einem breiten Grinsen fest in beide Hände. Der Trainer der BR Volleys war schon zu diesem Zeitpunkt siegesgewiss und genoss wie fast alle der 5120 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle die furiose Vorstellung seiner Schützlinge. Beim 3:0 (25:22, 25:17, 25:19) gegen Aluron CMC Warta Zawiercie ließ der deutsche Volleyballmeister zu keiner Sekunde Zweifel am Einzug in die nächste Runde der Champions League.

Keine 80 Minuten benötigten die Berliner, um das Duell mit den Polen mit dem ersten Matchball, einem Ass von Marek Sotola, für sich zu entscheiden. Der Tscheche steuerte zum Start-Ziel-Sieg 16 Punkte bei, wurde aber noch überragt von Ruben Schott, der neben zahlreichen gezielten Angriffsschlägen auch überragend servierte und völlig zurecht Spieler des Spiels wurde.

Volleys-Matchwinner Schott: „Mein bestes Saisonspiel“

„Wir wussten, dass wir eine 50:50-Chance haben. Dass es am Ende so deutlich wird, damit hätte keiner gerechnet“, war Schott hinterher überglücklich. Ob das Zusammenspiel, die Aufschläge oder der Block: Alles hätte am Mittwochabend vor stimmungsvoller Kulisse in Prenzlauer Berg gepasst: „Ich würde dem Spiel neun von zehn Punkten geben. Von mir war es sicher das beste der Saison.“

Zawiercie ging ohne den früheren Berliner Libero Santiago Danani (verletzt) in die Begegnung und konnte diese bis Mitte des ersten Satzes noch ausgeglichen gestalten. Spätestens, als sich die BR Volleys aber von 16:16 auf 19:16 absetzten, mutierte das Spiel zu einem Triumphzug der Berliner, die das lautstarke Publikum mit Spielwitz und absolutem Willen bei längeren Ballwechseln verwöhnten.

Ab Mitte des zweiten ist das Spiel ein Berliner Triumphzug

Die Polen wussten ebenfalls einen unermüdlich anfeuernden Fanblock hinter sich. Die Anhänger der Gäste verloren jedoch genau wie ihre Mannschaft spätestens mit Beginn des zweiten Satzes, als die Berliner von 4:4 auf 8:4 davonzogen, die Überzeugung, dass es mit einem Auswärtssieg klappen würde. Das Team aus Zawiercie leistete sich zwar keine 31 Angabefehler wie beim 1:3 im Hinspiel, trotzdem befeuerten mehrere schwache Aufschläge der Gäste das Selbstvertrauen der Volleys, die den zweiten und dritten Satz souverän herunterspielten.

Für die BR Volleys, die durch den 3:0-Sieg Rang zwei in ihrer Vorrundengruppe B erreicht haben, geht die Reise in der Volleyball-Königsklasse nun Anfang Februar weiter. In einem von drei Play-off-Spielen kämpfen die Berliner dann um das Ticket für das Viertelfinale.

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