Volleyball

Volleys hoffen im Pokal-Halbfinale auf ein Heimspiel

Nach dem souveränen Sieg gegen den VfB Friedrichshafen hoffen die Volleys auf dem Weg ins Finale auf eine Partie vor den eigenen Fans.

Volleys-Außenangreifer Samuel Tuia (M.) bekam nach seiner Leistung gegen Friedrichshafen Sonderlob von Trainer Cédric Enard.

Volleys-Außenangreifer Samuel Tuia (M.) bekam nach seiner Leistung gegen Friedrichshafen Sonderlob von Trainer Cédric Enard.

Foto: Andreas Gora / dpa

Berlin. Dass die Volleys der Pokal-Auslosung am Sonntag (17 Uhr) ganz entspannt entgegensehen können, haben sie sich selbst zu verdanken. Weil die Berliner mit einer starken Leistung am Mittwochabend gegen den VfB Friedrichshafen den vermeintlich stärksten Gegner im Kampf um den Pokal-Titel schon im Viertelfinale ausgeschaltet haben, lautet das Motto: Komme, wer wolle.

Mögliche Gegner auf dem Weg ins Finale (16. Februar in Mannheim) sind Herrsching, Rottenburg oder Düren. Einen kleinen Wunsch hätten die Berliner für die Halbfinal-Partie am 7. oder 8. Dezember aber trotzdem. „Bisher hatten wir damit in dieser Saison bekanntlich kein Glück, aber vielleicht wird es dieses Mal ja tatsächlich ein Heimspiel. Das hat sich die Mannschaft nach dem heutigen Spiel verdient“, sagte Trainer Cédric Enard nach dem Sieg am Bodensee.

Volleys-Trainer Enard mit Sonderlob für Außenangreifer Tuia

Denn die Volleys besiegten den VfB Friedrichshafen nicht nur überraschend souverän mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:22). Die Berliner dominierten das Duell der beiden in der Volleyball-Bundesliga ungeschlagenen Serienmeister und -pokalsieger in den ersten beiden Sätzen.

Die Mannschaft von Coach Enard hatte nur zu Beginn des dritten Abschnitts leichte Probleme, konnte den Rückstand (3:6) aber aufholen. „In diesen Momenten spürt man, wie groß das Selbstvertrauen meiner Spieler ist. Vor allem Samuel Tuia hat ein sehr gutes Match gemacht“, lobte Enard den französischen Außenangreifer.

Tuia drehte mit seiner Aufschlagserie den Satzverlauf und hatte großen Anteil daran, dass die Berliner schließlich den ersten Pokalsieg überhaupt gegen Friedrichshafen feiern durften. „Samuel war nicht nur im Angriff und in der Annahme eine Bank, sondern hat auch Friedrichshafens Hauptangreifer Nikola Gjorgiev im Block den Zahn gezogen. Er war die letzten Wochen nicht immer auf absolutem Top-Level, umso mehr freut mich seine Leistung“, sagte Enard.