Play-off

Starker Auftakt der BR Volleys

Die BR Volleys starten mit einem 3:0 gegen Düren ins Play-off-Viertelfinale. Ein Sieg, der zeigt, dass mit dem Meister zu rechnen ist.

Die Berlin Volleys jubeln über ihren Sieg gegen Düren

Die Berlin Volleys jubeln über ihren Sieg gegen Düren

Foto: pressehaus/kessler / picture alliance / pressehaus/kessler

Berlin. Zehnter Sieg in Folge für die BR Volleys, aber vor allem ein klares Statement: Mit dem Titelverteidiger der Volleyball-Bundesliga ist im Meisterkampf wieder sehr ernsthaft zu rechnen.

Durch eine ihrer stärksten Saisonleistungen bezwangen die Berliner im ersten Viertelfinale nach dem Modus „Best of three“ die Powervolleys Düren in 78 Minuten mit 3:0 (29:27, 25:19, 25:14).

Das zweite Spiel findet am Mittwoch (19 Uhr) in Düren statt. Gewinnen die BR Volleys erneut, stehen sie im Halbfinale. Manager Kaweh Niroomand warnte allerdings: „Wir können auch von Glück reden. Das Match kann ganz anders laufen, wenn der erste Satz verloren geht.“

Volleys nutzen gleich den ersten Satzball

Dieser erste Satz vor 4562 Zuschauern in der Schmeling-Halle war ein Zeichen für die Spielstärke auch der Westdeutschen, die mit dem Meister da auf Augenhöhe agierten und fast immer in diesem Durchgang in Führung lagen.

Einziges Manko: Sie führten 23:20, nutzten jedoch ihre späteren vier Satzbälle nicht, die Gastgeber gleich ihren ersten. Berlin blockte auch weit besser, sieben Mal führte dies allein in diesem Durchgang zu Punkten. Das machte die vielen Aufschlagfehler wett.

Im zweiten Abschnitt war das gewachsene Selbstvertrauen der Berliner zu spüren, sie wirkten wie befreit. Einen Vier-Punkte-Rückstand machte Düren zwar noch einmal wett und führte seinerseits 17:16. Dann allerdings kamen die großen Momente des Jeff Jendryk. Der Amerikaner blockte dreimal nacheinander erfolgreich zum 20:18 für Berlin, und es passte perfekt, dass er mit einem Flatteraufschlag den zweiten Satz beendete.

Tuia und Reichert punkten mit Assen

In den bisherigen beiden Saisonvergleichen hatten einmal die Westdeutschen 3:2 gewonnen, im Rückspiel die BR Volleys mit dem gleichen Resultat. Nicht so diesmal. Das Team von Trainer Cédric Enard spielte sich unter dem Jubel der Fans nun förmlich in einen Rausch, die Gäste hatten keine Power mehr, dem standzuhalten.

Die Asse von Samuele Tuia und Moritz Reichert schlugen nur so ein in ihrer Hälfte, die Schmetterschläge von Benjamin Patch (14 Punkte) und Tuia (11) ebenso.

Der Kampfgeist der Gastgeber ließ aber auch nicht nach, sie wollten nicht nur gewinnen, sondern möglichst hoch. „Dieses 3:0“, sagte Jendryk, „das ist ein gutes Zeichen für ein erstes Play-off-Spiel.“