Volleyball

Berlin Volleys vor zwei wegweisenden Auswärtsspielen

Die Mannschaft von Trainer Cedric Enard spielt am Sonnabend in Düren und am Donnerstag in Frankfurt.

Paul Carroll (r.) und BR Volleys-Manager Kaweh Niroomand

Paul Carroll (r.) und BR Volleys-Manager Kaweh Niroomand

Foto: imago sportfotodienst

Die Berlin Volleys stehen in der Volleyball-Bundesliga vor zwei wegweisenden Auswärtsspielen. Am Sonnabend (19.30 Uhr) tritt die Mannschaft von Trainer Cedric Enard beim Tabellensechsten SWD powervolleys Düren an, am darauffolgenden Donnerstag ist sie zu Gast beim Fünften, den United Volleys Frankfurt. "Das sind zwei schwere Aufgaben, die sehr entscheidend sein können für den weiteren Verlauf der Saison", sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand. Er meint: "Da kannst du dich verbessern.“ Sein skeptischer Zusatz: «oder dich auch verschlechtern."

In den bisherigen Begegnungen mit den anderen Mannschaften der Bundesliga, die in der Tabelle zu den Top 6 zählen, haben die BR Volleys in dieser Saison nicht die besten Erfahrungen gemacht. In sechs Partien gegen diese Gegner sprangen für den deutschen Meister nur vier von 18 möglichen Punkten heraus. Das Hinspiel gegen Düren ging 2:3 verloren.

Große Hoffnungen ruhen auf Neuzugang Sergej Grankin. Der 34-jährige Zuspieler hat sich gleich bei seinem zweiten Einsatz für die Volleys sehr nützlich gemacht. "Ohne ihn hätten wir zuletzt in Herrsching verloren", meinte Niroomand. Die Berliner gewannen 3:1, weil Grankin in dem auf der Kippe stehenden vierten Satz brillant seine Aufschläge setzte. "Schon kraft seiner Historie strahlt er enorme Sicherheit aus", lobt Niroomand den Routinier. Grankin war unter anderem 2012 Olympiasieger mit Russland.