Volleyball

Rückschlag für BR Volleys in Lüneburg

Lüneburg ist ein heißes Pflaster für die BR Volleys: Erneut kasierte der Meister eine herbe Niederlage und trat enttäuschend auf.

Enttäuschung pur: Robert Kromm, Graham Vigrass und Georg Klein (v.l.)

Enttäuschung pur: Robert Kromm, Graham Vigrass und Georg Klein (v.l.)

Foto: Gregor Fischer / dpa

Berlin.  Der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys hat nach einer erschreckend schwachen Leistung bereits die vierte Saisonniederlage kassiert. Die Volleys unterlagen am Sonnabend bei der SVG Lüneburg mit 0:3 (22:25, 21:25, 22:25). Vor 1500 Zuschauern in der Hamburger CU-Arena verpatzten die Berliner damit die Generalprobe für ihren Champions-League-Auftritt am Mittwoch gegen Klub-Weltmeister Zenit Kasan gründlich.

Trainer Reynolds mit personellen Experimenten

Volleys-Trainer Luke Reynolds ließ anfangs seine gefährlichsten Angreifer Paul Carroll und Steven Marshall auf der Bank. Die dafür eingesetzten Kyle Russell und Adam White konnten der Mannschaft jedoch keine nennenswerten Impulse geben. Der Australier White erreichte bei der Annahme gerade mal eine Erfolgsquote von 25 Prozent. Auch Mannschaftskapitän Robert Kromm blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Die Lüneburger beherrschten das Geschehen erstaunlich eindeutig. Vor allem die beiden Kanadier Ryan Sclater und Raymond Szeto fanden bei ihren Aktionen am Netz immer wieder Lücken in der Volleys-Abwehr. Von den fünf Auswärtsspielen seit dem Bundesliga-Aufstieg der Niedersachsen haben die Volleys erst eins gewonnen - und das auch nur knapp mit 3:2.