Zwei Wochen hatten die BR Volleys Zeit, sich von ihrem Stotterstart mit dem ernüchternden 0:3 in Düren und dem auch nicht restlos überzeugenden 3:1 gegen Herrsching in der Bundesliga zu erholen. „Wir sind erst einmal in einer Verfolgerposition“, sagt Kapitän Robert Kromm, „das kann uns auf dem Weg zu unserem Spielrhythmus guttun.“ Ob der Deutsche Meister Fortschritte macht, wird sich an diesem Mittwoch (19.30 Uhr, Schmeling-Halle) gegen den TV Rottenburg erweisen, einen Kontrahenten, der üblicherweise in unteren Tabellenregionen beheimatet ist.
Wobei: Was ist schon oben und was unten? Nach drei Spieltagen hat nur Rekordmeister VfB Friedrichshafen noch eine weiße Weste. Sonst scheint in dieser Saison jeder jeden zu schlagen. Lüneburg verliert in Herrsching, Frankfurt in Düren, Düren in Lüneburg. Vermutlich haben die meisten anderen Teams auch noch mit Rhythmusstörungen zu kämpfen. Da kann es den BR Volleys helfen, dass sie vier ihrer fünf November-Partien vor eigenem Publikum bestreiten. Schon gegen Herrsching halfen die Berliner Fans kräftig mit, damit aus dem Stottern kein Stillstand wurde. So hofft auch Kromm, „dass unsere Fans mit uns gemeinsam Schwung aufnehmen“.
BM


