Berlin

Neuer Weltrekord beim 41. Berlin-Marathon

Es ist geschafft - der Weltrekord ist beim 41. Berlin-Marathon gefallen. Dennis Kimetto schaffte die Rekordmarke in 02:02:57. Es herrschten ideale Bedingungen für den Kenianer.

Der Kenianer Dennis Kimetto hat beim 41. Berlin-Marathon den Weltrekord auf inoffiziell 2:02:57 Stunden geschraubt. Damit blieb der 30-Jährige am Sonntag gleich 26 Sekunden unter der ein Jahr alten Bestmarke seines Landsmanns Wilson Kipsang. Selbst der Zweitplatzierte knackte die alte Bestzeit.

Zugleich unterbot Kimetto als erster die magische Schranke von 2:03:00. Es ist bereits der fünfte Weltrekord in Berlin seit 2007 und der zehnte insgesamt.

Als Zweiter unterbot der Kenianer Emmanuel Mutai in 2:03:13 Stunden ebenfalls noch die bisherigen Top-Marke Kipsangs von 2:03:23. Dritter wurde der Äthiopier Abera Kuma in 2:05:56 Stunden. „Ich habe unterwegs an den Zwischenzeiten schon gesehen und geahnt, dass der Weltrekord drin ist“, sagte Kimetto im ARD-Interview.

Bei idealem Marathon-Wetter wurde der Weltrekord damit schon zum sechsten Mal seit 2003 auf dem schnellen und flachen Rundkurs in Berlin verbessert. Die Vorentscheidung fiel bei Kilometer 38, als sich Kimetto mit einem Zwischenspurt von Mutai absetzte. Neben dem Applaus der Zuschauer an der 42,195 Kilometer langen Strecke waren dem strahlenden Sieger auch 120 000 Euro sicher: 50 000 Euro Prämie für den Weltrekord, 40 000 für den Sieg und 30 000 Euro als Bonus für eine Zeit unter 2:04 Stunden.

Kimetto blieb als erster Läufer unter 2:03 Stunden und unterbot dabei auch die bislang schnellste Marathon-Zeit des Kenianers Geoffrey Mutai, dessen 2:03:02 Stunden 2011 in Boston wegen des dortigen Streckenprofils aber nicht als Weltrekord anerkannt wurden. dpa/sid