Jubel beim FC Bayern: Stürmerstar Harry Kane hat eine außergewöhnliche Saison vergoldet und sich mit dem Gewinn des Ballon d‘Or zum Weltfußballer gekrönt. Der Engländer, der sich unter anderem gegen WM-Rekordtorschütze Kylian Mbappé und Weltmeister Lamine Yamal durchsetzte, bekam die begehrte Trophäe am Montagabend im Palladium Theatre in London von Ronaldo überreicht – keine zehn Meilen von seinen Wurzeln im Stadtteil Walthamstow entfernt.
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Goldenes Heimspiel für Harry Kane in London beim Ballon d‘Or
Das goldene Heimspiel war für Kane der Lohn für die bislang beste Saison seiner Karriere. Unfassbare 73 Tore in 65 Pflichtspielen hatte der 33-Jährige für die Bayern und die englische Nationalmannschaft erzielt. Die Bayern schoss er so zum ersten Double seit sechs Jahren, die „Three Lions“ führte er bei der WM als Kapitän auf Platz drei. Hinzu kommen die Ehrung als Deutschlands Fußballer des Jahres und der Gewinn des Goldenen Schuhs als bester Torjäger Europas sowie der Gerd-Müller-Trophäe am Montagabend als Stürmer des Jahres.

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Dabei sind es längst nicht „nur“ die Zahlen, die Kane auszeichnen. Bei den Bayern ist er längst viel mehr als ein reiner Strafraumstürmer. Er ist Spielmacher, Ballverteiler, gelegentlich sogar mitkämpfender Verteidiger. Kaum verwunderlich also, dass ihm bei den Münchnern von allen Seiten die Herzen zufliegen. Die 100 Millionen Euro, die die Bayern vor nun über drei Jahren an Tottenham Hotspur überwiesen hatten, haben sich längst ausgezahlt.
Kane sei „eine Galionsfigur unseres Vereins“, hatte Vereinspatron Uli Hoeneß in der Welt am Sonntag gesagt und bekannt: „Ich bin verrückt nach Harry Kane.“

FC Barcelona dominiert den Ballon d‘or
Die restlichen Auszeichnungen gingen fast ausschließlich nach Spanien. Weltmeistercoach Luis de la Fuente wurde Trainer des Jahres, bei den Frauen holte Pere Romeu (FC Barcelona) den Preis. Weltfußballerin wurde zum dritten Mal Alexia Putellas, die im Sommer aus Barcelona zu den London City Lionesses gewechselt war. Unai Simón (Athletic Bilbao) und Cata Coll (Barcelona) sicherten sich die Torhüter-Trophäe, Yamal und Vicky López (Barcelona) sind die größten U21-Talente des Jahres. Der FC Barcelona gewann nach dem Quadrupel aus Meisterschaft, Pokal, Supercup und Champions League die Wahl zum besten Frauen-Team.
Als Männer-Mannschaft des Jahres wurde Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain ausgezeichnet. Bei den Torhüterinnen kam Ann-Katrin Berger wie im Vorjahr auf Rang zwei. Als beste deutsche Feldspielerin landete die Münchnerin Klara Bühl auf dem zwölften Platz. sid





