Die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin haben am 8. Bundesliga-Spieltag ihren Aufwärtstrend bestätigt. Die Mannschaft von Trainerin Marie-Louise Eta spielte in einer mitreißenden Partie 4:4 (1:2) beim Hamburger SV. Union blieb damit zum vierten Mal in Folge in der Liga ohne Niederlage.

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In der ersten Hälfte besaß Union vor 3836 Zuschauern im Hamburger Volkspark, darunter rund 200 Gästefans, ein deutliches Chancenübergewicht. Doch während der pausenlos anrennende FCU durch Lina Hausicke (4./Pfosten), Jill Janssens (9., 35.), Nele Bauereisen (13.) und Naika Reissner (43.) reihenweise Möglichkeiten ausließ, zeigte sich der HSV gnadenlos effizient.
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Svea Stoldt traf mit einem von Union-Kapitänin Samantha Steuerwald abgefälschten Schuss zum 1:0 (10.). Camilla Linberg erhöhte mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 2:0 (15.), bei dem Torfrau Nadine Böhi keine gute Figur machte. Union konnte kurz vor der Pause durch Lia Kamber auf 1:2 (45./+2) verkürzen.
Union Berlin vs. HSV: Wildes Spiel mit acht Toren
Im zweiten Abschnitt ging es wild weiter. Reissner verursachte gegen Linberg einen Foulelfmeter, den Stoldt zum 3:1 (49.) verwandelte. Union steckte jedoch nicht auf. Bauereisen verkürzte auf 2:3 (51.), Janssens glich zum 3:3 (67.) aus. Doch als alles auf eine Spielwende hindeutete, foulte Steuerwald die Hamburgerin Linberg elfmeterreif. Stoldt traf mit ihrem dritten Tor erneut vom Punkt zum 4:3 (72.). Doch Union glich durch die eingewechselte Dina Orschmann hochverdient zum 4:4 (85.) aus. Insgesamt gesehen war das Remis vom Spielverlauf zu wenig für die Hauptstädterinnen.
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Bereits am kommenden Samstag (13.00 Uhr) sehen sich beide Vertretungen in Hamburg wieder. Dann kommt es zum erneuten Duell im Achtelfinale des DFB-Pokals. In der Bundesliga geht es für die Union-Damen am 8. November (14.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim weiter.





