Borussia Dortmund möchte an seine starke Form anknüpfen und die Tabellenführung zum Auftakt des fünften Spieltags der Fußball-Bundesliga verteidigen. Die Dortmunder empfangen den SV Werder Bremen nach der knapp dreiwöchigen Länderspielpause am heutigen Freitagabend (20.30 Uhr/ Sky) vor heimischer Kulisse zum Traditionsduell im Signal Iduna Park.

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Diese Spieler schickt Trainer Niko Kovac ins Rennen – die BVB-Aufstellung: Kobel – Gadou, Anton, Schlotterbeck – Svensson, Bellingham, Nmecha, Beier – Nwaneri, Sabitzer – Guirassy.

Das Spiel gibt es hier im Liveticker.

Mit vier Siegen aus vier Spielen blicken die Schwarz-Gelben auf einen Saisonstart ohne Punktverlust zurück. Bremen reist mit dem emotionalen Last-Minute-Heimsieg gegen den FC Augsburg in der Bundesliga und einer herben 0:7-Testspielniederlage gegen Twente Enschede im Gepäck nach Dortmund. Die Bremer warten in dieser Bundesliga-Saison noch auf den ersten Auswärtssieg. 

BVB-Wiedersehen mit Niclas Füllkrug

Mit Werders Stürmer Niclas Füllkrug, der in der Saison 2023/24 für eine Saison bei Borussia Dortmund spielte, kehrt ein alter Bekannter nach Dortmund zurück. Der Torjäger freut sich speziell auf die Kulisse: „Die Gelbe Wand ist extrem wuchtig. Da stehen 25.000 Leute, schon das Warmmachen ist dort unfassbar“, sagte Füllkrug der Sport Bild und formulierte Werders Masterplan aus: „Genauso kann man es dem Stadion als Gegner aber auch schwer machen, wenn man den BVB kleinhält und ihnen wenig Torchancen zugesteht. Dann kann im Stadion schon mal ein bisschen Unruhe aufkommen.“

SV Werder Bremen v FC Augsburg - Bundesliga 2026/27
Niclas Füllkrug kehrt mit Werder Bremen zu seinem Ex-Klub zurück.© Getty Images | Stuart Franklin

Die Dortmunder wollen das natürlich nicht zulassen, sondern spielerisch dominieren und frühzeitig zu Toren kommen. Aber auch die Mannschaft von Niko Kovac muss nach wochenlanger Unterbrechung jetzt erst einmal wieder in Tritt kommen. „Ich hoffe, dass wir den Rhythmus schnell wieder aufbauen. Ich hoffe, dass wir das hinkriegen, dass wir trotzdem gegen Bremen ein gutes Spiel hinlegen und die nötigen Punkte holen, die wir brauchen, um dann wieder in den Flow zu kommen“, bemerkte der BVB‑Trainer. Die lange Pause nannte er „total inakzeptabel“ aus Sicht der Klubs.

Abgesehen vom unterbrochenen Rhythmus hat Kovac noch weitere Gründe, sich über die neuen Umstände zu ärgern: Nico Schlotterbeck (umgeknickt), Julian Ryerson (Rippenschmerzen), Konstantinos Karetsas, Daniel Svensson (beide verkühlt) und Carney Chukwuemeka (muskuläre Probleme) waren angeschlagen von ihren Nationalteams zum BVB zurückgekehrt. mit dpa