Die deutsche U21-Auswahl darf sich zum Abschluss der EM-Qualifikation auf ihre größte Kulisse bei einem Heimspiel seit 20 Jahren freuen. Bis Montagmorgen waren für die Partie gegen Georgien in Bielefeld (Dienstag, 18 Uhr/ProSiebenMaxx) bereits 17.166 Tickets verkauft worden, wie ein Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mitteilte. Das sei Motivation und kein zusätzlicher Druck für seine Mannschaft, sagte Trainer Antonio Di Salvo: „Wir wissen alle, dass es ein besonderes Spiel ist.“

Wir begleiten die Partie heute ab 18 Uhr im Live-Ticker

Mit einem Sieg hätte die deutsche Auswahl Platz eins in der Qualifikations-Gruppe und damit das direkte Ticket zur Endrunde sicher. „Das ist unser Ziel“, sagte Di Salvo. Verfolger Griechenland tritt parallel in Nordirland an. Die EM-Endrunde findet kommenden Sommer in Albanien und Serbien statt.

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Als die deutsche U21 im Oktober 2006 in Leverkusen gegen England spielte, waren 20.800 Zuschauer dabei. Die bisherige Heim-Rekordkulisse gab‘s bei der Partie gegen Spanien in Augsburg 1982, damals sahen 28.000 Menschen zu.

Besonderes Spiel für U21-Trainer Di Salvo

Auch für den gebürtigen Ostwestfalen Di Salvo selbst ist die Partie in Bielefeld eine besondere. Seine Eltern, sein Bruder und auch einige Freunde würden ins Stadion kommen, um die Mannschaft zu unterstützen, kündigte er an. Gegner Georgien, aktuell Tabellenvierter in der Gruppe F, habe sich bisher „unter Wert verkauft“, warnte der Coach. Auch seiner Mannschaft hätten es die Georgier beim 2:0-Auswärtssieg im Hinspiel schwer gemacht, meinte der 47-Jährige.

Nach der Verletzung des Augsburgers Noahkai Banks (Knie) musste auch Linus Gechter (Hertha BSC) mit einer Grippe vorzeitig abreisen. Für Banks und den zum A-Kader rübergewechselten Tom Bischof hatte Di Salvo bereits am Sonntag Tim Drexler (RB Salzburg) und Cajetan Lenz (TSG Hoffenheim) nachnominiert, am Montag stieß zudem noch Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt) zum Team. Bei Louey Ben Farhat (Karlsruher SC) wartete der DFB bis zuletzt noch immer auf die Spielgenehmigung seitens der Fifa.