Nach diesem Tag werden viele Sportdirektoren und Kaderplaner erst einmal durchatmen. Der 1. September markiert in Deutschland das Ende der Transferperiode. Seit 20 Uhr ist das Wechselfenster geschlossen. Und der sogenannte Deadline Day, der letzte Transfertag, ist traditionell ein arbeitsreicher für die Verantwortlichen.

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Auch am heutigen Dienstag tätigten zahlreiche Klubs Last-Minute-Verpflichtungen. Borussia Dortmund zum Beispiel verstärkte sich leihweise mit Ethan Nwaneri vom FC Arsenal, Borussia Mönchengladbach holte Nicolas Kühn per Leihe aus Italien und der Hamburger SV nahm Rückkehrer Fabio Viera unter Vertrag.
Transfers: Bundesliga-Klubs können noch vertragslose Spieler verpflichten
Doch auch nach dem Ende der Transferfrist sind Kaderbewegungen weiterhin möglich. Die deutschen Klubs haben weiterhin die Möglichkeit, vertragslose Spieler zu verpflichten. Profis wie Raphael Guerreiro (zuletzt FC Bayern), Mahmoud Dahoud (Eintracht Frankfurt) oder Diogo Leite (Union Berlin) haben während des Sommers keinen neuen Klub gefunden und stünden zur Verfügung. Erst nach dem Ende der Wintertransferperiode können vereinslose Spieler nicht mehr unter Vertrag genommen werden.
Zudem können die Vereine noch Spieler verkaufen. Die Wechselperiode endet nicht in allen Ländern zur selben Zeit. In Deutschland, Frankreich und Italien war am Dienstag um 20 Uhr Schluss. In der englischen Premier League und der spanischen La Liga bleibt es bis 0 Uhr geöffnet.
Abseits der fünf europäischen Topligen ist das Transferfenster teilweise deutlich länger geöffnet. In den Niederlanden können bis zum 2. September Wechsel getätigt werden, in Österreich bis zum 3. September und in der Türkei bis zum 4. September. Schweizer Klubs können bis zum 8. September Transfers vornehmen. In Saudi-Arabien ist es sogar noch bis zum 12. Oktober geöffnet.
Türkei, Niederlande, Schweiz und Co.: In welchen Ligen das Transferfenster noch offen ist
- Dänemark: 2. September
- Niederlande: 2. September
- Norwegen: 2. September
- Österreich: 3. September
- Schottland: 3. September
- Belgien: 3. September
- Ungarn: 3. September
- Türkei: 4. September
- Portugal: 5. September
- Kroatien: 7. September
- Schweiz: 8. September
- Polen: 9. September
- Griechenland: 15. September
- Saudi-Arabien: 12. Oktober





